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Aktuelles 2015

Rotes Kreuz betreibt Unterkunft in der Schillerstraße Kita Löwenzahn spendet Spielzeug für Flüchtlingskinder/ Maler gesucht

Celina (5, vorne, von links) und Amira (5) übergeben Geschenke von Familien der DRK Kita Löwenzahn an Cidar (hinten, von links), Diskar und Kindstan aus dem Irak, die seit einer Woche in der Flüchtlingsunterkunft Schillerstraße leben.
Kita-Leiterin Valeska Absi, Amira, Celina, Diana und Roman verteilen in der benachbarten Flüchtlingsunterkunft Schillerstraße Geschenke, die Familien der Kita für Flüchtlingskinder gespendet haben.

Der Aufruf traf auf ein großes Echo: In der DRK Kita Löwenzahn sammelten Familien für Flüchtlingskinder. Spielsachen, Schreibwaren, Hygieneartikel und Süßigkeiten wurden jetzt von Kita-Kindern und Erzieherinnen in der neu eröffneten Flüchtlingsunterkunft der Stadt Bielefeld in der Schillerstraße übergeben. Diese wird seit dem 15. Dezember vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben.

Das Interesse an der Aktion und die Hilfsbereitschaft der Familien seien von Anfang an groß gewesen, erzählt Kita-Leiterin Valeska Absi. Dazu habe wohl auch beigetragen, dass sich die Kita in unmittelbarer Nähe zum Flüchtlingsheim Teichsheide befindet. „Die Kinder bekommen durch die Medien einiges mit“, sagt die Kita-Leiterin. Deswegen wird in der Kita Löwenzahn oft über das Thema Flüchtlinge gesprochen. „Es ist wichtig für die Kinder zu erleben, dass jeder seinen Beitrag leisten kann, um anderen zu helfen“. Deswegen sind auch einige Löwenzahn-Kinder extra mit zur Spendenübergabe in die Schillerstraße gekommen. „Damit sie sich ihr eigenes Bild machen können“, sagt Absi.

Zurzeit leben in der Unterkunft 105 Männer, Frauen und Kinder - überwiegend aus dem Irak, Iran, Afghanistan und Syrien. Um ein Mindestmaß an Privatsphäre zu gewährleisten, wurden die Räumlichkeiten in acht provisorische Wohnbereiche aufgeteilt. Das DRK ist täglich mit neun Helferinnen und Helfern vor Ort im Einsatz. Das Angebot umfasst die Registrierung der neuen Bewohner, ihre Verpflegung, Erste Hilfe und Verwaltung.

Für die noch weißen Wände sucht der DRK Kreisverband Bielefeld e.V. Maler, die zusammen mit den Bewohnern die Wände bunt gestalten. Information unter Hellmich_97[at]web[dot]de oder Telefon 0162 - 4074752. Das DRK bittet die Bevölkerung, zurzeit von gut gemeinten Sachspenden abzusehen, da die räumlichen Kapazitäten vor Ort nicht ausreichen.

„Ein Gewinn für die Stadt“ - Finanzierung für Stadtteilmütter bis mindestens 2016 gesichert

Zu Besuch im Rathaus: Die Stadtteilmütter berichteten Oberbürgermeister Pit Clausen über ihre Arbeit mit Migrantenfamilien im Ostmannturmviertel.

Die Stadtteilmütter können aufatmen. Die Finanzierung des Projektes, das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) getragen wird,  ist auch für das Jahr 2016 gesichert. Eine entsprechende Zusage erhielten Verantwortliche und Ehrenamtliche von Oberbürgermeister Pit Clausen.

Bislang wurde die Arbeit der Stadtteilmütter über das Projekt „Soziale Stadt“ des Landes NRW finanziert. Eine Weiterfinanzierung über ein Nachfolgeprojekt ist wahrscheinlich – aber erst ab 2017. Clausen versprach: „Wir werden alles tun, damit die Lücke nicht greift und eine kommunale Zwischenfinanzierung anbieten“. Wie genau diese aussieht, sollen weitere Gespräche klären.

Seit November 2014 sind 10 Stadtteilmütter als Ansprechpartnerinnen für Familien mit Migrationshintergrund im Ostmannturmviertel aktiv.  Sie unterstützen Migrantenfamilien bei Sprachproblemen, begleiten zu Ämtern oder Schulen und weisen auf die Angebote bezirklicher Einrichtungen hin. Zuvor wurden sie sechs Monate lang für diese Tätigkeit qualifiziert. Dabei haben sie sich intensiv mit dem deutschen Schulsystem, Fördermöglichkeiten und Hilfsangeboten bei Beratungsstellen, Ämtern oder Institutionen auseinandergesetzt mehr

Flüchtlingseinsatz – Bielefelder Rotkreuzhelferinnen und -helfer im Dauereinsatz

Am Mittwoch, den 01. Juli, 16:30 Uhr wurden die gemeinsame Schnelleinsatzgruppe des DRK, des ASB, der JUH sowie das THW alarmiert, um die beiden Turnhallen des Carl-Severing-Berufskollegs und des Maria-Stemme-Berufskollegs als Notunterkünfte für 400 Flüchtlinge herzurichten. Vom DRK nahmen Einsatzkräfte aus Brackwede, Dornberg, Heepen, BI-Mitte und Sennestadt an dieser Hilfeleistung teil. Bei über 30° im Schatten waren die Rotkreuzler/innen bei der Einrichtung der Turnhallen eingesetzt. Zunächst mussten die Hallenböden mit Teppichbahnen ausgelegt werden, anschließend wurden Feldbetten und weiteres Zubehör aufgestellt. Dank des großen Personalaufgebots konnte der Aufbau innerhalb kürzester Zeit vollzogen werden.

Gleichzeitig wurden die Bereiche „Verpflegung“ und „medizinische Versorgung“ eingerichtet. Die Versorgung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte übernahmen die Rotkreuzler/innen aus Heepen. Viele der Aktiven wurden von ihrem Arbeitsplatz in den Einsatz alarmiert. Um 22:15 Uhr erreichten die ersten Gäste (Flüchtlinge) die Notunterkünfte. Trotz sprachlicher Barrieren registrierten die Einsatzkräfte jeden Gast, machten einen Gesundheits-Check, gaben eine Tasche mit Decke, Kopfkissen und diverse Hygieneartikeln aus.  Dankend nahmen die Gäste diese Unterstützung entgegen und suchten sich eines der bereitstehenden Feldbetten aus. Im Anschluss hieran wurden die Gäste auch mit Lebensmittel versorgt mit Bestürzung bekamen die Rotkreuzler/innen mit, dass einige Personen schon 2-3 Tage nicht gegessen und nur wenig getrunken hatten. mehr

Auszeichnung für Kinder Kultur Pass Projekt gewinnt Startsocial Beratungsstipendium - Schirmherrin Angela Merkel

Bundesweite Anerkennung für den Kinder Kultur Pass: Die Initiative des Familienzentrums DRK Kita Weltweit ist eines von 100 Projekten, das mit einem viermonatigen Beratungsstipendium ausgezeichnet wurde. Vergeben wird dies unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel von „Startsocial“. Seit 2001 fördert der Verein mit einem Ideen- und Projektwettbewerb ehrenamtliches Engagement. Aus über 400 Bewerbungen wählte eine Jury 24 Initiativen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) aus, darunter den Kinder Kultur Pass als einziges Bielefelder Projekt.Seit 2012 trägt der Kinder Kultur Pass mit Ausflügen in Museen, ins Theater oder in den Tierpark zur Integration von Kindern und ihren Eltern bei. Die Familien aus dem Ostmannturmviertel sollen dabei unterstützt werden, Hemmschwellen zu überwinden und das Thema Bildung bei Kindern und Eltern gleichermaßen zu stärken. Projektleiterin Petra Schlegel erhofft sich vom Coaching weitere Ideen, die Initiative in Bielefeld noch bekannter zu machen, um dadurch neue Sponsoren zu gewinnen: „Viele förderungswürdige Ideen konkurrieren um Spendengelder. Ein tragfähiges Konzept für eine dauerhafte Finanzierung zu entwickeln, wäre eine große Hilfe für uns“. Für 2016 stünden noch keine ausreichenden Mittel zur Verfügung mehr

Mehr Personal für Flüchtlings- und Migrationsberatung - DRK will Qualität und schnellere Abläufe sichern

Team vergrößert: Angelika Riedrich (hinten, von links), Tatjana Trembatsch und Michael Beimdiek begrüßen Tatjana Elert, Lena-Mareike Myritz, Lütfiyde Polat und Hatice Gümüs als neue Migrati-ons- und Flüchtlingsberaterinnen.

Sie stammen aus Syrien, aus Afghanistan, vom Balkan, aus Eritrea oder Somalia. Mehr als 2.000 Flüchtlinge kommen derzeit täglich allein nach Nordrhein-Westfalen (NRW). Der dramatische Anstieg in Bielefeld ankommender Flüchtlinge lässt Behörden, Hilfsorganisationen und Freiwillige zunehmend am Limit arbeiten. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat daher in den vergangenen Wochen begonnen, seine personellen Kapazitäten im Bereich der Migrations- und Flüchtlingsberatung in erheblichem Umfang auszuweiten.

Das DRK sieht sich aufgrund seines Selbstverständnisses in die Pflicht genommen. „Wir haben dringenden Handlungsbedarf gesehen“, erklärt Michael Beimdiek. Es sei wichtig, unter Einsatz eigener Mittel diesen Menschen in existentiellen Notlagen zur Seite zu stehen, so der Geschäftsführer der DRK Soziale Dienste OWL. "Wir brauchen viel mehr Beratung der Menschen, um ihnen einen guten Start zu ermöglichen“. Seit Anfang September hat das DRK daher seine personellen Kapazitäten um fünf halbe Stellen aufgestockt. Darüber hinaus werde man das Potential der Mitarbeiter bündeln, um Prozesse qualitativ hochwertig und noch effektiver zu gestalten mehr

Musik im Blut - DRK Kitas besuchen erstes Bielefelder Singfest

Sing!Fest Oetkerhalle 09 2015: Finale auf der großen Bühne: Gemeinsam mit anderen Gesangsgruppen bilden die Kinder der DRK Kitas Heeper Strolche und Mehlhausen (oben links) ein Menschenorchester im Großen Saal der Oetkerhalle.

„Wir wollen alle singen“ – schon auf dem Weg durch das Treppenhaus der Rudolf-Oetker-Halle stimmen die Kinder verschiedener Bielefelder Kitas in den Gesang ihrer Singleiterin Annadora Reimer ein. Mit dabei sind die zukünftigen Schulkinder der DRK Kitas Mehlhausen und Heeper Strolche. Für beide Kitas ist das Bielefelder Singfest und die Vorbereitung darauf das erste Projekt im Rahmen ihrer Vorschulvorbereitung. Gemeinsam mit rund 80 Kindergarten- und Grundschulgruppen und insgesamt 3.000 kleinen und großen Sängern nehmen sie am ersten Bielefelder Singfest teil.

Sichtlich beeindruckt vom Ambiente der Oetkerhalle betreten die Nachwuchssängerinnen und -sänger den Kleinen Saal. Vokalpädagogin Annadora lässt erst gar keine Ehrfurcht aufkommen: „Wie seid ihr hierhin gekommen?“ fragt sie. „Mit dem Zug? Zu Fuß? Oder mit dem Hubschrauber?“ Vielstimmiges Gelächter. „Also ich bin mit dem Bus gekommen“, erzählt die Leiterin der Chorschule Brackwede und hat damit geschickt den Bogen zum ersten Lied gespannt. Begleitet von Gitarrist Philipp und Sängerin Carolin stimmt sie das Buslied an. Doch halt: Der Busfahrer fehlt. Kurzerhand wird Erzieherin Ilona Grabsch in ihre Rolle eingewiesen. Bei der Strophe „Die Kinder im Bus, ja, die sind so laut“ wackeln die Wände, so engagiert sind alle bei der Sache mehr

Migranten helfen Migranten - Lotsen klären Zugewanderte über Gesundheitsfragen auf

Sorgen dafür, dass sich Migranten im deutschen Gesundheitssystem zurechtfinden: Annegret Grewe (Integrationsbeauftragte Stadt Bielefeld), Anja Ritschel (Umweltdezernentin), Ali Sedo Rasho, Filiz Selman (DRK), Flora Rodruigez (DRK), Klemens Kläsener (Heimat Krankenkasse) und Günay Mahmut.

Flora Rodriguez wurde in Peru geboren. Vor 14 Jahren kam sie als Au-Pair-Mädchen hierher. Die 33-jährige Mutter von zwei Kindern hat sich zur Gesundheitsmediatorin ausbilden lassen. Sie hilft Menschen aus dem Kultur- und Sprachraum ihrer Familie, die neu in Bielefeld sind, gut anzukommen, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden und gesund zu bleiben.

Wie gesunde Integration geht, wird in Bielefeld mit dem bundesweiten Projekt „MiMi“ (Mit Migranten für Migranten) schon seit 2003 erfolgreich gelebt. Damals wurde das Modell geboren, nach dem Migranten Landsleuten oder Menschen, die ihre Muttersprache teilen, bei der Integration helfen. “Viele Migranten nehmen aus Unkenntnis medizinische Versorgung weniger oder später in Anspruch“, sagt Umweltdezernentin Anja Ritschel. Das habe zum Teil erhebliche Folgen für ihre Gesundheit „Das MiMi-Projekt schafft hier Abhilfe und ist hervorragend geeignet, sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden“. Ziel sei es, die Verantwortung für das eigene Wohlergehen und für Maßnahmen zur Prävention zu stärken.

Bereits zum dritten Mal haben der Kreisverband Bielefeld des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die Psychologische Frauenberatung e. V., das Gesundheitsamt und das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Bielefeld Gesundheitslotsen, so genannte „Gesundheitsmediatoren“, ausgebildet. Die vier Frauen und vier Männer mit kurdischen, arabischen, griechischen, polnischen, türkischen und spanischen Wurzeln sind selbst erfolgreich integriert, gebildet und sprechen gut deutsch. Seit Oktober 2014 haben sie sich mit dem Gesundheitssystem und Themen wie Ernährung und Bewegung, Kindergesundheit oder Krebsfrüherkennung beschäftigt. Jetzt geben sie das gewonnene Wissen in der jeweiligen Muttersprache an ihre Landsleute weiter. Dabei werden sie von Filiz Selman unterstützt. Sie ist beim DRK für das MiMi-Projekt verantwortlich, pflegt die Kontakte zu Vereinen, Migrantenorganisationen, Stadtteil- oder Familienzentren. Dort finden auch die Veranstaltungen statt – bis zu 40 pro Jahr, über das ganze Stadtgebiet verteilt.

Finanziert werden diese von den vier Bielefelder Betriebskrankenkassen, die das Projekt bis Ende 2016 mit derzeit rund 8.000 Euro jährlich unterstützen. „Im deutschen Gesundheitssystem gelten komplexe Regeln, schon die Krankenversicherung ist bei Zuwanderern und Flüchtlingen unterschiedlich geregelt“, sagt Klemens Kläsener, Vorstandsvorsitzender der Heimat Krankenkasse.  Angesichts der aktuellen Flüchtlingswelle kündigt er eine bedarfsgerechte Ausweitung der Finanzierung, auch über das Jahr 2016 hinausgehend an.

Insgesamt wurden über 50 MiMi-Lotsen ausgebildet, die mehr als 250 Informationsveranstaltungen durchgeführt haben. Sie können von Gruppen, Vereinen oder Einrichtungen eingeladen werden. Information unter Telefon (0521) 44 81 21 54.

Weitere Informationen

Häufig nachgefragte Themenschwerpunkte:

  • Deutsches Gesundheitssystem
  • Erste Hilfe beim Kind
  • Ernährung und Bewegung
  • Seelische Gesundheit
  • Kindergesundheit
  • Unfallprävention
  • Schwangerschaftsvorsorge
  • Umgang mit Medikamenten
  • Einrichtungen und Hilfsangebote in Bielefeld
  • Alter, Pflege und Gesundheit

MiMi-Veranstaltungen finden in folgenden Sprachen statt:

Arabisch, bosnisch, englisch, französisch, griechisch, kroatisch, kurdisch, mazedonisch, polnisch, serbisch,  spanisch, tamilisch, türkisch.

Bielefeld-Preis würdigt Nachbarschaftsinitiativen - Platz zwei für die Stadtteilmütter im Ostmannturmviertel

Bielefeld-Preis 06 2015: Ausgezeichnet: Über den 2. Platz beim Bielefeld-Preis freuen sich Nadia Arshad (vorne, von links), Elena Kern, Neslihan Akbulut-Belmahi (Projektleiterin AWO), Sema Karabatti, Jennifer Kubatzki (Mitte, von links, Projektleiterin DRK), Kumary Ratthakrishnan), Petra Schlegel (Projektleiterin DRK), Anilla Sabir, Angelika Riedrich (hinten, von links, DRK Sachgebietsleiterin Sozialarbeit), Andreas Kämper (Sozialde-zernat Stadt Bielefeld) und Melek Yapar

Die Stadtteilmütter im Ostmannturmviertel, ein Projekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO), haben beim diesjährigen Bielefeld-Preis den 2. Platz belegt. Dieser wurde mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Rund 100 verschiedene Einzelpersonen, Projekte und Initiativen hatten sich in diesem Jahr um die Auszeichnung beworben.

Die Stadtteilmütter sind zehn Frauen mit Migrationshintergrund. Als Ansprechpartnerinnen für Migrantenfamilien im Ostmannturmviertel weisen sie ihnen bei Fragen zu Erziehung, Gesundheit, Schule und Ausbildung Wege zu geeigneten Beratungsstellen, Ämtern oder Institutionen. 

Ihren Einsatz würdigte Sparkassensprecher Christoph Kaleschke: „Sie sind hervorragende Multiplikatoren, leisten einen wertvollen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und wirken nachbarschaftsstiftend in einem Wohngebiet, das sich als Ankunftsquartier nicht ganz leicht tut mit der Nachbarschaft“. Mit ihrem Einsatz sorgten sie dafür, dass Menschen, die ihre Heimat verloren haben, in einem fremden Land Fuß fassen können, führte der Laudator weiter aus. „Die Stadtteilmütter haben Vorbildcharakter und verdienen es, für ihr Engagement ausgezeichnet zu werden“.

Der Bielefeld-Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Miteinander, füreinander, Nachbarschaft“. Bereits zum sechsten Mal zeichneten Radio Bielefeld und die BGW mit dem Bielefeld-Preis Menschen, Netzwerke und Initiativen aus Bielefeld aus, die sich durch ihr Engagement besonders hervortun.

Weitere Informationen

Petra Schlegel und Jennifer Kubatzki

Telefon 0521 – 93837922, Mobil 0178-9090373

Email: stadtteilmuetter@drk-bielefeld.de

Zum Bericht und den Fotos von Radio-Bielefeld

http://www.radiobielefeld.de/aktionen/der-bielefeld-preis-2015.html

Zum Radio- und Videobeitrag

http://www.radiobielefeld.de/aktionen/der-bielefeld-preis-2015/die-zehn-nominierten-fuer-den-bielefeld-preis-2015/die-stadtteilmuetter-im-ostmannturmviertel.html

DRK Kita Nestwerk feiert mit fröhlichem Familienfest ihren 15. Geburtstag

Maya (vorne, von links), Wioletta Freitag, Deniz Ersoy Porcu, Chiara, Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher (hinten, von links), Sachgebietsleiterin Sozialarbeit Angelika Riedrich, Kita-Leiterin Ursula Reinsch und Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus (alle DRK) präsentieren die Geburtstagstorte, die von der Jury zum Sieger des Backwettbewerbs gekürt wurde.

Mit einem fröhlichen Familienfest hat das Ende 1999 als Kindertagesstätte eröffnete heutige Familienzentrum Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seinen 15. Geburtstag gefeiert. Elternbeirat, Förderverein und Mitarbeiter der Kita hatten ein kurzweiliges Programm ausgearbeitet, um gemeinsam mit den kleinen und großen Gästen einen unbeschwerten Nachmittag zu verbringen.

Ursula Reinsch, die 2009 die Leitung der Kita übernahm, dankte den Sponsoren und allen Helfern für die engagierte Vorbereitung. „Eine tolle Stimmung und letztendlich trockenes Wetter – es hätte nicht besser laufen können“, freute sie sich.

DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus überbrachte die Glückwünsche des Trägers und dankte dem Team für sein Engagement. Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher gratulierte im Namen der Bezirksvertretung und hob die Rolle des Nestwerks in der Heeper Kita-Landschaft hervor: „Es ist toll zu sehen, was hier für die Bildung unserer Kinder getan wird“. Als Jury waren Großegödinghaus, Sternbacher und Angelika Riedrich, DRK Sachgebietsleiterin Sozialarbeit, damit beauftragt, einen Sieger aus sechs zur Prämierung eingereichten Geburtstagstorten auszuwählen – eine schwierige Aufgabe, zumal die Prachtexemplare nur nach Optik bewertet werden durften. „Ein undankbarer Job, da alle Torten so schön geworden sind“, haderte Großegödinghaus mit der Situation. Gleichwohl konnte sich die Jury auf ein dreistöckiges Kunstwerk der Familien Freitag und Porcu einigen. „Zwei Tage haben wir an der Torte gearbeitet“, sagte die ambitionierte Hobbybäckerin Deniz Ersoy Porcu, die schon öfter mit ihrer Partnerin Wioletta Freitag Torten kreierte mehr

DRK Kita Heideblümchen eröffnet Anbau - Mehr Platz für U3 Kinder

Das Band ist durchschnitten: DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus und Kita-Leiterin Gabriele Lühn (Mitte, von links) eröffnen das neu gestaltete Außengelände.

Mehr Platz für Kita-Kinder in Sennestadt: Im Juli vergangenen Jahres starteten die Bauarbeiten – nun können sich Kinder und Erzieherinnen der DRK Kita Heideblümchen über neue Räumlichkeiten freuen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weihte jetzt mit einem bunten Rahmenprogramm für Kinder und Eltern den Erweiterungsbau offiziell ein. Zahlreiche Mitglieder der Bezirksvertretung, Handwerker, Nachbarn und Eltern waren der Einladung gefolgt.

Der in moderner Holzrahmenbauweise erstellte Neubau bildet jetzt einen Blickfang direkt vor dem bestehenden Gebäude am Ginsterweg. Damit erweitert das Familienzentrum seine Betreuungskapazitäten für Kinder unter drei Jahren um 10 Plätze. „Wir möchten damit dem stetig steigenden Bedarf gerecht werden“, sagt Kita-Leiterin Gabriele Lühn. Kinder unter drei Jahren benötigten mehr Platz und ein an ihre besonderen Bedürfnisse angepasstes Raumkonzept. Der rund 100 Quadratmeter große Erweiterungsbau trägt diesen räumlichen Anforderungen nun Rechnung.

26 Kinder im Alter unter drei Jahren verfügen dort über barrierefreie Gruppenräume mit direktem Zugang zum Außengelände und angrenzende Schlaf- und Sanitärräume, die auf die Bedürfnisse der Kleinsten zugeschnitten sind. Neu ist der sogenannte Differenzierungsraum, der multifunktional genutzt werden kann, beispielsweise zur Frühförderung, für Bewegungsangebote oder für Elterngespräche mehr

Kinder sägen und hämmern in neuer Holzwerkstatt - Bauwagen der DRK Kita Abenteuerland ist Sennestädter Gemeinschaftsprojekt

Die Holzwerkstatt ist fertig: Kita-Leiterin Yvonne Weinrich (rechts) und DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus (Mitte) danken (von links) Geschäftsführer Holger Piening, Günter Alisch (Ehrenamtlicher) und Beatrix Richter (Sennestadt GmbH) für ihre Hilfe.

In der DRK Kita Abenteuerland wird ordentlich gesägt, geschraubt und gehämmert. Immer dann, wenn die neue Holzwerkstatt öffnet, sind die Zwei- bis Sechsjährigen mit Feuereifer dabei. Angefangen hat alles mit einem verwaisten Bauwagen der Sennestadt GmbH, den Kita-Leiterin Yvonne Weinrich auf dem Feld hinter der Kita entdeckte.

Ein Anruf bei Sennestadt GmbH-Geschäftsführer Bernhard Neugebauer genügte. „Gespendet wie gesehen lautete der Deal“, erzählt Weinrich. Als zwei Tage später der Schlüssel eintraf, erfuhr die Freude einen kurzfristigen Dämpfer: Der Wagen war voller Bauschutt und Müll, enthielt Tische mit Stahlbeinen und eine alte Batterie. Auch die Innenverkleidung war marode und musste entfernt werden. Doch von solchen Rückschlägen ließ sich die Kita-Leiterin nicht von ihrem lang gehegten Wunsch abbringen, in einem Bauwagen eine Holzwerkstatt einzurichten. Diesmal half das Entsorgungsunternehmen Neumann weiter, lieferte kostenlos eine Mulde und entsorgte das überflüssige Innenleben des Wagens.

Nach und nach entwickelte sich die Holzwerkstatt der Kita zu einem Sennestädter Gemeinschaftsprojekt. Gartenbauer Manfred von Gross ließ den Wagen von vier Männern in den Kita-Garten ziehen. Günter Alisch lackierte den Bauwagen von außen, Rainer Becker verkleidete und strich die Wände von innen und zog einen neuen Fußboden ein. Das Material spendete teilweise der Toom Baumarkt. Yvonne Weinrich ist dankbar: „Ohne die Hilfe vieler hätten wir dieses Projekt nicht verwirklichen können“. Allein mehr als 150 Stunden ehrenamtlicher Arbeit seien in den Bauwagen geflossen. „Wir schätzen den Gegenwert samt Holzwerkstatt, Werkbank, Werkzeugen, Material und Umbauarbeiten auf über 4.000 Euro“ mehr

Später Sprung ins kalte Wasser - DRK Projekt verhilft Migrantinnen zum Seepferdchen-Abzeichen

Gisela Kohlhage (Leiterin DRK Integrationsagentur, hinten) und Kursleiterin Olga Stocksieker (rechts) konnten Neslihan Salur (v. l.), Monira Osman, Rukiya Düzgün, Habida Kisra, Samie Ali, Shirin Hauramany und Nihaiet Shirwany das Seepferdchen-Abzeichen überreichen

Es ist nur ein kleiner Aufnäher, der den Gang aufrecht und die Schritte größer werden lässt. Ein Aufnäher, der die Grenze zwischen Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken unbedeutend macht. Der bescheinigt: „Seht her, hier kommt ein Schwimmer.“ Ein Anfänger zwar, aber einer, der sich über Wasser halten kann.

Normalerweise sind es Kinder, denen Olga Stocksieker das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ verleiht. Fünfjährige, die noch nicht mal ihren Namen schreiben, dafür aber schon 25 Meter schwimmen und nach einem Ring tauchen können. Heute sind es erwachsene Frauen, denen die Kursleiterin den kleinen Aufnäher überreicht. Und die sind nicht weniger stolz. Sie sind die Absolventinnen eines Schwimmkurses, den das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Zusammenarbeit mit dem internationalen Kulturverein Kaleidoskop e. V. für Migrantinnen angeboten hat.

Die Schwimmneulinge kommen überwiegend aus der Türkei, Irak, Syrien und Griechenland. Dort ist es oftmals nicht üblich, dass Kinder in der Schule schwimmen lernen. Muslimische Frauen - so wollen es die religiösen Vorschriften – dürfen zudem im Beisein von Männern nicht schwimmen. Die Folge: Insbesondere erwachsene Frauen mit Migrationshintergrund können es oft nicht. „Das bedeutet jedoch nicht, dass sie es nicht gerne lernen würden“, sagt Gisela Kohlhage, Leiterin der DRK Integrationsagentur mehr

Mehr Praxis bei Erste-Hilfe-Kursen - Neue Regeln gelten ab 1. April

Schneller, mehr Praxis, weniger Theorie: Seit dem 1. April werden Erste-Hilfe-Kurse in neun Unterrichtsstunden absolviert. (Foto: Andre Zelck / DRK)

Ob im Straßenverkehr, im Büro oder zu Hause -  Unfälle können überall passieren: Plötzlich ist Erste Hilfe gefragt. Maximal 15 Minuten dauert es im Durchschnitt bundesweit, bis der Notarzt kommt. 15 Minuten, in denen im Notfall die Mithilfe von Ersthelfern über Leben und Tod entscheiden kann. Viele wissen jedoch nicht, was zu tun ist. Tatsächlich ist bei den meisten Menschen der Erste Hilfe-Kurs Jahre her.

Zum 1. April wird die Erste-Hilfe-Ausbildung in Deutschland grundlegend geändert. Davon betroffen sind nicht nur alle, die einen Führerschein machen wollen. Auch Betriebe müssen ausgebildete Ersthelfer vorhalten. „Übungsleiter, Absolventen bestimmter Ausbildungsberufe, Medizin- und Lehramtsstudenten – sie alle brauchen den Nachweis einer Erste-Hilfe-Ausbildung“, sagt Angelika Regenberg, Leiterin des DRK Bildungswerkes.

Ab sofort sind für alle Erste-Hilfe-Lehrgänge einheitlich neun Unterrichtsstunden geplant. Als Grund nennt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) deutliche Vereinfachungen, die sich in den letzten Jahren beispielsweise im Bereich der Wiederbelebung ergeben haben. „Das neue Konzept bietet mehr Praxis, damit Ersthelfer Notfallsituationen  zukünftig besser bewältigen können“, erklärt Regenberg die Neuerungen mehr

Gut ausgebildet und sozial engagiert - In Bielefeld startet bundesweit erstes Rotkreuzjahr

Manuel Kleinker (2. v. l.) absolviert ab Sommer sein Rotkreuzjahr in der DRK Kita Weltweit. Das Konzept gestalteten DRK Geschäftsführer Michael Beimdiek, RKJ-Koordinatorin Anja Langellotti und Esther Lemke vom DRK Bildungswerk.

Viele Schulabgänger sind unschlüssig, wohin ihr beruflicher Weg gehen soll. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich daher nach dem Schulabschluss für einen Freiwilligendienst. Dort können sie sich sozial engagieren, neue Erfahrungen sammeln, sich und ihre Stärken besser kennen lernen. Den meisten fällt im Anschluss die Entscheidung für ein Studium oder eine Berufsausbildung leichter.

Eine neue Form des Freiwilligendienstes bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Bielefeld an. Das „Rotkreuzjahr“ (RKJ) ist bundesweit einmalig. 105 Plätze bietet der Träger an, davon 85 direkt in Bielefeld und weitere 20 in Ostwestfalen-Lippe (OWL). An 25 Seminartagen werden die Teilnehmer innerhalb des Jahres fachspezifisch fortgebildet. Das Besondere: Beim DRK in Bielefeld erhalten sie einen individuell auf ihre Tätigkeit abgestimmten Seminarplan. „Die Arbeit im Fahrdienst, in der Pflege oder in Kitas ist grundverschieden“, sagt DRK-Geschäftsführer Michael Beimdiek. „Deswegen erhalten Freiwillige im Rotkreuzjahr genau das Rüstzeug, das sie für ihre konkrete Aufgabe benötigen“ mehr

Doppelerfolg beim ersten Bielefelder Sparkassen-Voting - DRK Kitas Heideblümchen und Weltweit erhalten Spenden in Gesamthöhe von 4.500 Euro

Mit einer Energieleistung haben sich das Team, Kinder und Eltern der DRK Kita Heideblümchen 1.085 Stimmen und damit Platz drei beim ersten Sparkassen-Voting erarbeitet. Mit der Finanzspritze in Höhe von 3.000 Euro wollen Mitarbeiterinnen und Kinder der Eulengruppe einen „Wolkenraum“ einrichten. „Der Raum soll  der den Kindern als Rückzugs- und Entspannungsort dienen“,  sagt Kita-Leiterin Gabriele Lühn. Von dem Geld werden Matratzen, Decken, Kissen, Gardinen, eine stimmungsvolle Beleuchtung und ein großer Wandspiegel angeschafft.

Aus scheinbar aussichtloser Position legten Mitarbeiter, Eltern und Kooperationspartner der DRK Kita Weltweit innerhalb weniger Stunden mit 636 abgegebenen Stimmen einen Endspurt auf Platz acht des Sparkassen-Votings hin mehr

Mehr als Nachhilfe - DRK Projekt hilft Migrantenkindern bei Schwierigkeiten in der Schule

Sorgen dafür, dass Kinder wie Balqisa (9, vorne, v. l.) und Hassan (10) fit für die Schule sind: Nachhilfelehrerin Jennifer Schenker (hinten, v. l.), Fadumo Hassan Hiliye, Gabriele Otto, Gisela Kohlhage (beide DRK), Martin Deppe

Balqisa ist neun Jahre alt, ein aufgewecktes Kind und eines, das jetzt immer besser in der Schule zurechtkommt. Das liegt auch an den Nachhilfestunden, die das aus Somalia stammende Mädchen einmal in der Woche bekommt. Margret Cevik hilft Balqisa, sich so zu entwickeln, dass sie trotz Zuwanderungsgeschichte fit für die Schule ist.

„Hand in Hand für die Zukunft unserer Kinder“ heißt das Projekt beim Kreisverband Bielefeld des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das qualifizierte Nachhilfe für Schüler der ersten bis zehnten Klasse organisiert. Das Programm zielt vor allem auf Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund und solche, die sich Nachhilfe nicht ohne weiteres leisten können. Die Organisation beim DRK haben Gisela Kohlhage und Gabriele Otto übernommen. Sie haben 18 Ehrenamtliche gefunden, die Balqisa, ihren Bruder Hassan und 50 weitere Kinder je nach Bedarf in den Fächern Deutsch, Mathematik oder Englisch unterstützen.

Mutter Fadumo Hassan Hiliye gehört zu einer von rund 40 Familien, die vom DRK Projekt profitieren. Mit ihren Kindern zog sie im Zuge der Familienzusammenführung 2012 zu ihrem seit 2010 in Bielefeld lebenden Mann Mohammed Abdiwali. Das DRK unterstützt fünf ihrer sechs Kinder mit Nachhilfestunden, pflegt den Kontakt zu Eltern, bei Bedarf zu Schulen und hält die Lernfortschritte der Kinder nach. Gabriele Otto hat als Projektkoordinatorin die Erfahrung gemacht: „Entscheidend ist die Eins-zu-eins-Betreuung mehr

Schon die ganz Kleinen ans Wasser gewöhnen - Kinder forschen im und am Wasser in neuer Wasserwerkstatt

Wasser marsch: Hans-Peter Lisson übergibt den symbolischen Spendenscheck zugunsten der Wasserwerkstatt an Jan-Hendrik Stute. Zohaib (v. l.), Erzieherin Claudia Rauhut, Tibet, Marco und Milan gehören zu den ersten, die dem neuen Wasserspielplatz einen Besuch abstatten.

Es gluckst, es blubbert, es platscht und spritzt: Wer in den neuen Wassergewöhnungs- und Experimentierraum der Kita Weltweit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) schaut, dem wird schnell klar: Hier wird das Element Wasser genauestens unter die Lupe genommen.

Seit wenigen Tagen ist die Wasserwerkstatt des Familienzentrums im Ostmannturmviertel einsatzbereit. Dort gibt es ein Kneipp-Becken, einen Wasserlauf mit Schleusen, Duschen, Kräne und allerlei Zubehör rund um das nasse Element. Bis zu sechs Kinder können sich dort spielerisch im und am Wasser tummeln und dessen Eigenschaften erforschen. Was nach herkömmlichen kindgerechten Wasserexperimenten klingt, ist aber viel mehr. Die Wasserwerkstatt ist Bestandteil eines umfassenden Wassergewöhnungskonzeptes, das jetzt schon die Jüngsten im Alter unter drei Jahren (U3) einbezieht.

„Wie fühlt sich Wasser an, wie verhält es sich, was schwimmt? Wasserexperimente lassen Kinder nicht nur naturwissenschaftliche Phänomene entdecken. Sie tragen bereits bei U 3 Kindern zur Wassergewöhnung bei, indem sie spielerisch mit dem Element Wasser umgehen“, sagt Jan-Hendrik Stute. Damit will der Projektleiter den Grundstein legen, um die Kinder noch frühzeitiger an das Element Wasser heranzuführen mehr