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Aktuelles 2020

Beratungsangebote für Migrantinnen und Migranten

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Geschäftsstelle geschlossen: Wir sind weiter für Sie da

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und unsere Mitarbeitenden zu schützen, beraten wir Migrantinnen und Migranten zurzeit ausschließlich telefonisch, über E-Mail und zum Teil über Mbeon App. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Beschwerdemanagement

Hatice Gümüs

Hatice.guemues[at]drk-sozial[dot]de

Telefon 0521-32 98 98 735 oder

0173-29 80 671

Mo – Fr 7:30 – 16:30 Uhr

Verfahrensberatung

Gülisah Özdoganlar

Guelisah.oezdoganlar[at]drk-sozial[dot]de

Telefon 0178-90 90 486

Mo - Do 8:00 – 17:00 Uhr, Fr 8:00 – 14:00 Uhr

Migrationsberatung

Hatice Gümüs

Hatice.guemues[at]drk-sozial[dot]de

Telefon 0521-32 98 98 735 oder

0173-29 80 671

Mo – Fr 7:30 – 16:30 Uhr

Auch MBE Online Beratung über https://www.mbeon.de/home/ oder mbeon app

Berater: DRK Bielefeld, Frau Gümüs

Migrationsberatung

Tatjana Trembatsch

Tatiana.trembatch[at]drk-sozial[dot]de

Telefon 0521 – 32 98 98 37 oder

0178-90 90 337

Mo – Fr 9:00 – 17:00 Uhr

Migrationsberatung

Lütfiye Polat

Luetfiye.polat[at]drk-sozial[dot]de

Telefon 0521 - 32 98 98 105

Mo 10:00 - 15:30 Uhr, Mi 8:00 – 14:00 Uhr, Do 8:00 – 17:00 Uhr

Migrationsberatung

Isabella Dirks

Isabella.dirks[at]drk-sozial[dot]de

Telefon 0521-329898738 oder

0178-90 90 389

Mo und Mi 9:00 – 13:00 Uhr, Fr 10:00 – 15:00 Uhr

Verfahrensberatung

Richard Reifengerst

Richard.reifengerst[at]drk-sozial[dot]de

Telefon 0163-74 00 353

Mo – Do 8:00 - 17:00 Uhr, Fr 8:00 – 14:00 Uhr

Regionale Flüchtlingsberatung / Ausreise- und Perspektivberatung

Margarete Rühl

ruehl[at]drk-bielefeld[dot]de

Telefon 0178- 90 90 354,

Mo – Fr 9:30 – 13:00 Uhr, 13:30-17:30 Uhr

Veronika Voigt-Steinbrich

voigt-steinbrich[at]drk-bielefeld[dot]de

Telefon 0178-90 90 499

Mo – Do 9:00 – 13:00 Uhr, 13:30 – 17:00 Uhr

Ausreise- und Perspektivberatung

Mehmet Ali Ölmez

oelmez[at]drk-bielefeld[dot]de

Telefon 0178- 90 90 836

Di, Mi, Do 09:00-12:00 Uhr, 12:30-15:30 Uhr

Suchdienst und Familienzusammenführung

Lilli Giesbrecht                    

giesbrecht[at]drk-bielefeld[dot]de

Telefon 0521-529 98 39

Di 8:00 – 12:30 Uhr und 13:00 – 16:30 Uhr, Do 8:30 – 12:30 Uhr und 13:00 –17:00 Uhr

Patenschaftsprojekt „Menschen stärken Menschen“

Flora Rodriguez                 

rodriguez[at]drk-bielefeld[dot]de

Telefon 0178-90 90 464    

Mo-Do 13:30-17:00 Uhr, Fr 08:00-13:00 Uhr

Projekt Streitkultur

Gisela Kohlhage                

kohlhage[at]drk-bielefeld[dot]de

Telefon 0178-90 90 316

Mo – Fr 08:00-12:00 Uhr

Integrationsagentur/ MiMi-Projekt

Julia Böcker 

boecker[at]drk-bielefeld[dot]de

Telefon 01789090355

Mo-Fr  08:30- 13:00 Uhr, 13:30-16:30 Uhr

 

AGW-Hotline für alle - Corona: Servicetelefon der Bielefelder Sozialdienstleister

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Die Anbieter sozialer Leistungen in Bielefeld, die sich in der AGW zusammengeschlossen haben, starten ein gemeinsames Unterstützungsprojekt: Ab sofort steht eine Hotline bereit für alle, die in dieser Zeit der Krise einen Gesprächspartner, eine Gesprächspartnerin suchen. Für die Menschen ansprechbar bleiben, Unterstützung vermitteln oder Sorgen begleiten sind die Ziele.

Täglich von 09:00 bis 15:00 Uhr sind das

Kontakttelefon für Kinder, Jugendliche und Familien unter

0521 988 92-900 und das

Kontakttelefon für Seniorinnen und Senioren unter

0521 988 92-800 erreichbar.

Die Arbeitsgemeinschaft der Bielefelder Wohlfahrtsverbände und der Bielefelder Jugendring bündeln hier ihre Kraft und Erfahrung, um gemeinsam mehr Unterstützungsmöglichkeiten gegen die derzeitigen Unsicherheiten aufzubieten.

Wer sich in ehrenamtlich engagieren möchte, trifft bei den Koordinierenden der Freiwilligenagentur auf offene Ohren: Telefon 0521 32 99 530.

Ulrich Paus
Vorsitzender der AGW

Coronavirus: DRK Bielefeld bittet um Spenden

Der Rotkreuzbeauftragte Maik Brinkmann (von links) leitet den DRK Einsatzstab, dem auch der Kreisrotkreuzleiter Daniel Heihoff und Kreisrotkreuzleiterin Janine Faltynski angehören. Sämtliche Hilfeleistungen werden von hier aus koordiniert.

Mit jedem Tag wird deutlicher, welch gravierende Folgen die Corona-Krise für jeden einzelnen von uns hat. Die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, können wir nur gemeinsam meistern. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Bielefeld kümmert sich um Menschen, die gerade jetzt dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind. Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden leisten tagtäglich mit ihrem persönlichen Einsatz Außergewöhnliches.

·         Sie pflegen und versorgen Pflegebedürftige, alte, psychisch kranke und zum Teil demente Menschen ambulant und in unseren Wohngruppen.

·         Sie kümmern sich um Kinder von Eltern, die in Berufen der „kritischen Infrastruktur“ unverzichtbare Aufgaben für unsere Gesellschaft übernehmen.

·         Sie ermöglichen kranken Menschen und solchen mit Behinderungen, wichtige Fahrten zu Ärzten oder lebensnotwendigen Therapien zu unternehmen.

·         Sie informieren Migrant*innen über Schutzmöglichkeiten, Quarantäne und Wissenswertes rund um das Coronavirus. Sie beraten telefonisch zu allen Fragen rund um das Asylverfahren, Maßnahmen zur Integration oder auch zu deren Wunsch, wieder nach Hause zurückzukehren.

·         Sie sind im Einsatzstab rund um die Uhr erreichbar, beobachten und bewerten die tagesaktuelle Lage und koordinieren sämtliche Hilfeleistungen, mit denen das DRK in Bielefeld Bedürftige unterstützt. Mit großem Engagement leisten 13 Rotkreuzler hier unzählige Stunden, um sich um die Vielzahl an Anfragen und Aufträgen zu kümmern.

·         Sie sind zu jeder Zeit einsatzbereit, holen beispielsweise im Rahmen eines nächtlichen Einsatzes am 21. März Atemschutzmasken aus Düsseldorf ab und verteilen diese an Bielefelder Krankenhäuser.

·         Sie kaufen für Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen ein, um deren Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten.

·         Sie unterstützen dabei, wertvolle Spenden aus der Bevölkerung von selbstgenähten Behelf-Mund-Nasen-Schutzmasken zu sammeln, zu reinigen und zu verteilen.

·         Sie stehen in ständigem Kontakt mit den Behörden in Bielefeld, stimmen sich mit den Krisenstäben ab und beraten diese.

·         Sie unterstützen das Gesundheitsamt und das Bürger-Service-Telefon der Stadt Bielefeld.

·         Sie haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen in unserer Stadt und helfen ihnen nach Maß der Not.

Auch Sie können einen aktiven Beitrag - über die Vermeidung unnötiger Kontakte hinaus - leisten. Unterstützen Sie hilfsbedürftige Menschen in Ihrer Nachbarschaft, indem Sie für sie Besorgungen oder Einkäufe erledigen. Spenden Sie Blut, um die medizinische Versorgung mit Blutpräparaten sicherzustellen. Oder helfen Sie uns mit Ihrer Spende zugunsten des Corona-Hilfe-Spendenkontos des DRK in Bielefeld. Damit ermöglichen Sie uns, die uns anvertrauten Menschen auch in Zeiten der Corona-Krise umfassend zu unterstützen. Dafür danken wir Ihnen von Herzen. Bleiben Sie gesund!

Konto: DRK Kreisverband Bielefeld e.V.

IBAN:  DE19 3702 0500 0005 0014 01

BIC: BFSW DE33 XXX

Stichwort: Corona-Hilfe  

 

Aufklärung zum Coronavirus für Geflüchtete und Migrant*innen - „Corona-Initiative“ des Ethno-Medizinischen Zentrum informiert online in 15 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info . Mit dem Betätigen des Links verlassen Sie unsere Internetseite.

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind zusammengefasst. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, Migrant*innen und Tourist*innen.

Die Coronavirus-Informationen wurden im Rahmen ehrenamtlicher Arbeit und in Zusammenarbeit mit Expert*innen und Fachübersetzer*innen im EMZ erstellt.

Corona: Schutzverordnung des Landes NRW - DRK bittet um Blutspenden

(Foto Zelck DRK)

Auch in Zeiten des Coronavirus werden dringend Blutspenden benötigt, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können. Blutspendetermine als Veranstaltungen der öffentlichen Daseinsfür- und -vorsorge sind vom Veranstaltungsverbot der Landesregierung NRW ausdrücklich ausgenommen. Wer also gesund und fit ist, darf Blut spenden.

Die nächsten Blutspendetermine des DRK in Bielefeld sind am 26. März von 16 bis 20 Uhr im DRK Zentrum Brackwede, Arnsberger Straße 15, und am 31. März von 16 bis 20 Uhr in der Martin-Niemöller-Schule Apfelstraße 210. Der DRK Blutspendedienst West hat zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um die Termine noch sicherer zu gestalten. Informationen zur Blutspende in Zeiten des Coronavirus und zu weiteren Blutspendeterminen gibt es unter www.drk-blutspende.de.

 

 

DRK unterstützt kurzfristige Austeilung von Schutzmasken an Krankenhäuser in NRW

Foto: Michael Maas (DRK Landesvorhaltung Nordrhein) Zahlreiche LKW des Roten Kreuzes sorgten für den Transport der Schutzmasken.

Düsseldorf, 21.03.2020.
Auf Bitten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS NRW) konnten die 67 Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes in NRW in der vergangenen Nacht eine kurzfristig eingetroffene Lieferung von Atemschutzmasken an vorgegebene Krankenhäuser in ihren Kreisen und kreisfreien Städten verteilen.Das Gesundheitsministerium NRW hatte die Ankunft der Masken avisiert, so dass alle Kreisverbände einen zentralen Umschlagplatz anfuhren und im Anschluss die Masken noch in der Nacht an die Krankenhäuser ihres Standortesübergeben konnten. Somit konnte innerhalb kurzer Zeit die flächendeckende Verteilung der Masken sichergestellt werden um die Sicherheit der Mitarbeiter vor Ort weiter zu gewährleisten. Das DRK war mit 120 Einsatzkräften in derNacht im Einsatz.

 

 

(05 21) 52 99 8 33 - DRK richtet Hotline für Hilfebedürftige und Freiwillige ein

(Foto Zelck DRK)

Immer mehr Bielefelder*innen müssen wegen des sich ausbreitenden Coronavirus zu Hause bleiben. Entweder, weil sie selbst erkrankt sind, mit Infizierten Kontakt hatten oder in Risikogebieten Urlaub gemacht haben. Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, erhalten ab sofort Hilfe beim DRK. Dort wurde eine Hotline eingerichtet, wo Einkaufshilfen vermittelt und weitere Hilfestellungen angeboten werden.

Unter der Telefonnummer (05 21) 52 99 8 33 oder über E-Mail an hilfe[at]drk-bielefeld[dot]de können sich von Corona Betroffene, aber auch alte und kranke Menschen, die zu Risikogruppen zählen, melden. „Wir helfen allen, die ihre Einkäufe und Besorgungen nicht selbst erledigen können oder dürfen“, sagt Kreisrotkreuzleiter Daniel Heihoff. Das DRK greife dabei sowohl auf ehrenamtliche als auch auf hauptamtliche Helferinnen und Helfer zurück. Auch Dolmetscher*innen stünden zur Verfügung. Die Hotline ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr erreichbar.

Derweil melden sich immer mehr Freiwillige, die die Arbeit des Roten Kreuzes unterstützen möchten. „Die Hilfsbereitschaft ist groß“, so Heihoff. Wer mithelfen möchte, könne ebenfalls bei der Hotline anrufen. „Manche Menschen haben Angst, fühlen sich einsam oder brauchen einfach jemanden zum Reden“. Auch für solche Fälle würden Helfer*innen gesucht.

Das DRK in Bielefeld bündele alle zur Verfügung stehenden Kräfte und Mittel, um in dieser besonderen Situation seine Rolle als Hilfsorganisation wahrnehmen zu können, erklärt DRK Präsident Stephan Nau. „Unser Ziel ist, die Versorgung Hilfebedürftiger sicherzustellen“. Koordiniert werden die anfallenden Aufgaben durch den Krisenstab. Dieser besteht aus Ehren- und Hauptamtlichen mit zugewiesenen Aufgaben wie Personal oder Logistik. Dass jetzt Termine und Veranstaltungen ausfielen, habe zur Folge, dass man sich voll auf die aktuelle Lage konzentrieren könne, so Nau.

Haupt- und ehrenamtliche Rotkreuzler unterstützen derzeit bereits die Coronavirus-Hotline der Stadt Bielefeld und des Gesundheitsamtes. Weitere Kräfte würden bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Zudem wird derzeit eine Unterstützung des Gesundheitsamtes bei der Probenentnahme geprüft.

„Der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der uns anvertrauten Personen hat oberste Priorität“, betont Nau. Deswegen hat das DRK alle seine Einrichtungen für Besucher geschlossen. Beratungen können aber nach wie vor telefonisch geführt werden. Mitarbeitende in der Pflege und im Fahrdienst schützen ihre Klient*innen durch Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. „Damit wollen wir einen Beitrag leisten, dass das Virus nicht durch unsere Mitarbeitenden übertragen wird“, sagt Nau. 

Der medizinische Fahrdienst und der Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen wurde auf dringend notwendige Fahrten begrenzt. In den Kitas und Offenen Ganztagsschulen in Trägerschaft des DRK wird ein Notbetrieb für Kinder von Berufstätigen, die in „Schlüsselpositionen“ arbeiten, aufrechterhalten. Bis auf Weiteres sind auch sämtliche Erste-Hilfe-Kurse und Angebote zur beruflichen und persönlichen Fortbildung abgesagt. Bis zum 30. April sind davon über 800 Teilnehmer*innen betroffen.

Das DRK weist darauf hin, dass auch in Zeiten des Coronavirus dringend Blutspenden benötigt werden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können. Der DRK Blutspendedienst West hat zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um die Termine noch sicherer zu gestalten. Informationen zu geplanten Blutspendeterminen gibt es unter www.drk-blutspende.de .

Das DRK bittet um Spenden zugunsten des „Corona-Nothilfefonds“. Spendenkonto: Deutsches Rotes Kreuz, Stichwort „Corona-Nothilfefonds“, IBAN: DE63370205000005023307 .

Wegen Knappheit: DRK bittet um Mithilfe - Bielefelder sollen Schutzmasken nähen

Bunte, selbstgenähte Masken der Bielefelder schützen nicht nur die Klienten des DRK, sondern sorgen für einen Farbtupfer im Arbeitsalltag. Iryna Koch und Oliver Könnecke vom DRK sind begeistert.

Mund- und Nasenschutzmasken sind in Apotheken schon lange nicht mehr zu kaufen. Aufgrund der Corona-Pandemie werden Schutzartikel jetzt auch beim medizinischen Personal knapp. Die Lieferengpässe bekommt auch das Deutsche Roten Kreuz (DRK) zu spüren. „Es wird immer schwerer, überhaupt noch Schutzmasken zu bekommen,“ sagt Kreisrotkreuzleiter Daniel Heihoff. Geplante Auslieferungen werden ohne Angabe eines neuen Liefertermins verschoben. „Wir müssen vorsorgen“. Denn wie lange die Corona-Krise andauere, könne derzeit niemand absehen.

Mithilfe der Bielefelder Bevölkerung will man beim DRK möglichen Engpässen vorbeugen. Das Rote Kreuz bittet daher darum, selbstgenähte Schutzmasken bei der Geschäftsstelle abzugeben. Angesprochen werden sollen in erste Linie Privatpersonen, aber auch Firmen und Organisationen wie etwa Werkstätten für behinderte Menschen, die auf Weisung der Behörden ihre Einrichtungen schließen mussten. „Wir sind dankbar für jeden, der in seinem Umfeld für die Aktion wirbt und selbst aktiv wird“, so Heihoff.

Die Idee dazu stammt ursprünglich von der Stadt Essen. Die Verantwortlichen dort hatten auf Ihrer Webseite eine achtseitige Nähanleitung für die Herstellung eines einfachen, wiederverwendbaren BMNS (Behelfs-Mund-Nasen-Schutz) veröffentlicht. Vorgesehen ist der Schutz vorrangig für Mitarbeitende in der Pflege und im Fahrdienst. „Damit wollen wir Risikopersonen, die gerade jetzt auf unsere Hilfe angewiesen sind, vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen“. Sollten sich die Lieferengpässe verschärfen, könnten über die Stadt Bielefeld auch die Krankenhäuser auf die Bestände zurückgreifen, betont Heihoff.

Für den Mehrweg-Mund-Nasen-Schutz werden kochfester Baumwollstoff, etwa aus einer Stoffwindel oder einem T-Shirt, und ein Draht zum Fixieren im Nasenbereich benötigt. Um die Maske zu nähen, braucht man zudem Nähutensilien wie Nähmaschine, Schere und Bügeleisen. Nach der Benutzung müsse die Maske einfach gewaschen und getrocknet werden. Der selbstgemachte Schutz sei weder geprüft noch zertifiziert, betont die Stadt Essen in der Anleitung. „Für unsere haupt- und ehrenamtlichen Kräfte, die sich tagtäglich um Hilfebedürftige kümmern, sind selbstgenähte Schutzmasken eine sinnvolle Alternative, falls es zu weiteren Lieferengpässen kommt“, sagt Heihoff.

Abgegeben werden können die BMNS montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 16 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 in der August-Bebel-Straße 8. Am Eingang der DRK Geschäftsstelle ist eine Box platziert, in der die Masken abgelegt werden können. „Um sicherzustellen, dass die Masken nicht entwendet werden, stellen wir die Box unter Beaufsichtigung“, kündigt Heihoff an. Gleichzeitig werde so gewährleistet, dass bei der Übergabe der Masken das Infektionsrisiko minimiert sei. Die Anleitung finden Sie hier

Wichtige Informationen zum Behelfs-Mund-Nasen-Schutz

·  Handgenähte Behelfs-Mund-Nasen-Schutzmasken (BMNS) sind keine zertifizierten Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS).

·   BMNS dienen als Hilfsmittel, um bei Lieferengpässen einen behelfsmäßigen Schutz zu gewähren.

·   Ein BMNS kann die Übertragung durch Tröpfchen vermindern.

·   Ein BMNS stellt keinen Selbstschutz dar, sondern vermindert die Verbreitung von Tröpfchen durch den Träger.

 

 

 

 

Coronavirus: DRK ruft zu Spenden für Nothilfefonds auf

(Foto: Pixabay)

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Bevölkerung zu Spenden für einen Corona-Nothilfefonds aufgerufen. „Die derzeitige Lage zeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind noch nicht absehbar.

Umso wichtiger ist es, dass alles unternommen wird, um mit den Spenden Menschen in dieser schwierigen Situation nach dem Maß der Not zu helfen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um als nationale Hilfsgesellschaft die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen.

So betreute das DRK insgesamt 159 China-Rückkehrer unter anderem in Germersheim in Rheinland-Pfalz, Berlin-Köpenick und Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. Darüber hinaus hat das DRK mehrere mobile Arztpraxen im Einsatz, um Krankenhäuser und Kliniken zu entlasten, und betreut zahlreiche Fiebermessstationen.Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds sollen Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen unterstützt werden. Zahlreiche Freiwillige sind zum Beispiel engagiert, um älteren und bedürftigen Menschen zu helfen, Lebensmittel-Bringdienste zu organisieren, Pflegepersonal und Bewohner in Seniorenheimen zu unterstützen und die psycho-soziale Betreuung zu übernehmen. „In diesen außerordentlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass niemand allein gelassen wird“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Mit bundesweit mehr als 435.000 ehrenamtlichen Helfern und rund 175.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sei das Deutsche Rote Kreuz gut aufgestellt, um Menschen in Not helfen zu können, erklärt Hasselfeldt.

Das DRK bittet um Spenden für den Nothilfefonds:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Corona-Nothilfefonds


Weitere Infos unter: https://www.drk.de/spenden/corona-nothilfsfonds/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coronavirus Hygiene-Tipps mehrsprachig


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK-Kitas ab dem 16.3.2020 geschlossen

(Foto Zelck DRK)

Die Landesregierung NRW hat angeordnet, dass in Nordrhein-Westfalen alle Schulen und Kitas ab dem 16.03. bis mindestens 19.04.2020 geschlossen werden. Damit soll die Infektionskette des Corona-Virus eingedämmt und seine Ausbreitung verlangsamt werden.

Für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen gewährleistet das DRK in Bielefeld unter bestimmten Voraussetzungen eine Notbetreuung. Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile Berufsgruppen angehören, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in diesen Berufsgruppen tätig sind.

Eine Liste der betroffenen Berufsgruppen hat das Familienministerium am Sonntag (15.03.2020) veröffentlicht. Dazu zählt die Landesregierung folgende Branchen:

    Energie wie Strom, Gas, Kraftstoffversorgung

    Wasser, Entsorgung

    Ernährung, Hygiene

    Informationstechnik und Telekommunikation

    Gesundheit

    Finanz- und Wirtschaftswesen wie Banken und Jobcenter

    Transport und Verkehr

    Medien

    staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune)

    Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe

Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen eine Bescheinigung durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und beim DRK, Fachbereichsleitung Kitas, Petra Schlegel einreichen.

Das DRK Bielefeld bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Bielefeld dienen.

Weitere Informationen im Kontext der Coronavirus-Pandemie finden Sie fortlaufend auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Veranstaltungen des DRK Bildungswerks fallen bis auf Weiteres aus

(Foto Zelck DRK)

Die Gesundheit unserer Kursbesucher*innen ist uns ein großes Anliegen!

Aufgrund der aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Coronavirus stellt das Bildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bielefeld seinen Kursbetrieb bis auf Weiteres, d.h. bis mindestens zum 19.04.2020, ein.

Damit verfallen alle für den Zeitraum getätigten Anmeldungen.

Sie können bereits jetzt neue Anmeldungen für zukünftige Kurse auf der Seite des DRK Bildungswerks. Zudem werden im zweiten Halbjahr 2020 zusätzliche Kurse angeboten.

Wir hoffen unter den besonderen Umständen auf Ihr Verständnis. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.drk-bildung.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Berichterstattung über die DRK Kita Lummerland - „Wir schützen das Wohl der uns anvertrauten Kinder“

(Foto Zelck DRK)

Im Rahmen eines arbeitsrechtlichen Verfahrens gegen eine ehemalige Mitarbeiterin wurden erneut Vorwürfe der Kindeswohlgefährdung und der Vertuschung dieser Vorwürfe durch eine andere Mitarbeiterin und die Kita-Leitung der DRK Kita Lummerland erhoben. Die örtlichen Medien haben am 10. und 11. März über das Thema berichtet.

Wir stellen klar:

Der DRK-Kreisverband Bielefeld nimmt seine Aufgaben sehr ernst; so steht bei unserer Arbeit in unseren DRK-Kitas das Kindeswohl an erster Stelle.

Nach sorgfältiger Auseinandersetzung haben wir in Benehmen mit dem Betriebsrat entschieden, einer Mitarbeiterin der DRK Kita Lummerland in Bielefeld fristlos zu kündigen und der Mitarbeiterin unsere Gründe erklärt. Unsere Entscheidung wird aktuell vor dem Arbeitsgericht in Frage gestellt; wir hoffen jedoch darauf, dass unsere sorgfältig abgewogene Entscheidung richterlich bestätigt wird. Aus Fairness gegenüber unserer ehemaligen Mitarbeiterin möchten wir die Gründe für die Entlassung der Mitarbeiterin nicht im Detail ausführen.

Entgegen den Verlautbarungen haben wir der Mitarbeiterin nicht gekündigt, weil sie auf Vorfälle aufmerksam gemacht hat. Die Mitarbeiterin beharrte öffentlich darauf, dass Vorfälle eine Straftat darstellten und nun auch darauf, das DRK kehre Vorfälle unter den Teppich. Dies trifft nicht zu. Das DRK hat die Vorfälle unter Beteiligung des Vorstandes, des Betriebsrates, des Jugendamtes, des Landesjugendamtes und durch Befragungen der Mitarbeitenden aufgearbeitet.

Wir sind uns als Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Bielefeld unserer Verantwortung bewusst. Gemeinsam mit unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern engagieren wir uns für das Gemeinwohl. Wir befinden uns auf einem guten Weg, aber auch wir werden in unserem Handeln vor Herausforderungen gestellt. Wenn Kritik geübt wird, dann stellen wir uns dieser und gehen verantwortungsvoll damit um.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK-Blutspendedienst West informiert - Ruhig Blut – Blutspenden in Zeiten des Corona-Virus

(Foto Zelck DRK)

Der DRK Blutspendedienst West informiert auf seiner Internetseite zum Thema Blutspenden. Diese sind auch in Zeiten von Erkältungen und des neuen Corona-Virus unverzichtbar.

Wenn Sie gesund und fit sind, können Sie Blut spenden! Antworten auf Ihre Fragen rund um die Blutspende und das Corona-Virus finden Sie unter:

www.blutspendedienst-west.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bielefelder Wochen gegen Rassismus vom 01. März bis 30. April


„Rassismus nicht mit mir“ ist das Motto der Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus vom 01. März bis 30. April 2020, die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfinden. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bielefeld als Kooperationspartner wirkt daran mit sechs Veranstaltungen mit. Fachvorträge, Diskussionen, kulturelle Angebote und Sportevents laden dazu ein, sich bewusst mit Rassismus und Diskriminierung auseinander zu setzen.

Mittwoch, 4.3.2020, 8:30 – 10:30 Uhr, DRK Kita und Familienzentrum Weltweit

Info-Frühstück: Elterncafé der Vielfalt

Mittwoch, 12.3.2020, 8:30 – 10:30 Uhr, Grundschulverbund Hellingskampschule

Info-Frühstück: Elterncafé der Vielfalt

Samstag, 28.3.2020, 15 – 19 Uhr, Umweltzentrum

Essen und Kultur: Kulinarische Brücken – Interkultureller Frauenkochabend

Donnerstag, 9.4.2020, 15 – 17 Uhr, Treppenplatz Brackwede

Diskussionszelt: Rassismus Paroli bieten – Strategien für den Alltag

Donnerstag, 16.4.2020, 9:30 – 13:30 Uhr, Sporthalle Süd, Sennestadt

Sport: Kunterbunter Kita-Cup Sennestadt

Samstag, 25.4.2020, 15 – 18 Uhr, DRK Kita und Familienzentrum Weltweit

Stadtteilfest: Ostmannturmviertel is(s)t bunt!

Wir möchten auch auf weitere spannende Veranstaltungen im Rahmen der Wochen gegen Rassismus hinweisen, die Sie im Programm unter diesem Link finden: 

https://ki-bielefeld.de/174-Antirassismus_-_Aktionswochen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joakim Nilsson besucht den DRK PIA-Treff. Auf Du und Du mit einem Arminia-Profi

Patrick Lippert und Joakim Nilsson (beide Arminia, hinten, von links) haben persönlich Tickets an den PIA-Treff übergeben. Darüber freuen sich Hamza, Jan, Muhamed, Lucian, Zakarias, Esra, Shane, Cerys (vorne) und Christiane Hollenberg Schüttler (DRK PIA-Leiterin).
Auch beim Kickern stellte Joakim Nilsson (Arminia, 2. V. l.) sein Talent unter Beweis. Mit dabei sind Muhamed (von links), Vjekoslav Boban, Swen Hollenberg, Jamal, Fatima Pihat und Zakarias. (Fotos: Rempe/ DRK)

„Arminia und PIA, wir sind die besten friends der Welt“ – Mit der leicht abgewandelten Hymne des heimischen Fußballclubs DSC Arminia Bielefeld haben Kinder, Jugendliche und ihre Familien Arminia-Profi Joakim Nilsson im Jugendtreff PIA des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) begrüßt. Der schwedische Innenverteidiger des Zweitliga-Tabellenführers überbrachte persönlich ermäßigte Tickets für das Heimspiel der Arminen am 1. März gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Dieses fand unter dem Motto „Schwarz-Weiß-Bunt: Spieltags des sozialen Engagements“ statt. Der PIA-Treff (Projekt interkulturelle Arbeit) in Heideblümchen konnte sich als eine von zwei Institutionen über die persönliche Kartenübergabe durch einen Arminia-Spieler freuen. Das DRK-Projekt hatte zuvor ein Kurzvideo gedreht und darin gezeigt, welche Bedeutung Arminia für die Kinder und Jugendlichen des Treffs hat.

Ein Großteil der jugendlichen Besucher des Stadtteil-Treffs habe einen Migrationshintergrund, berichtet PIA-Leiterin Christiane Hollenberg-Schüttler. „Für die Kinder ist es schön zu sehen, dass sich auch Arminia mit der Integration von ausländischen Spielern beschäftigt“. Nilsson war erst im Juli des vergangenen Jahres verpflichtet worden. Seitdem lernt er Deutsch, genauso, wie es die meist zugewanderten Kinder und ihre Familienangehörigen tun, die die DRK-Einrichtung regelmäßig besuchen.

Die nutzten die Gelegenheit, ihrem Idol ganz nah zu sein. Nilsson erfüllte Autogrammwünsche, ließ sich gemeinsam mit den Kindern fotografieren und nahm sich Zeit für eine Partie Kicker. Der 26-jährige Schwede wurde mit einem vielsprachigen Dankeschön bedacht. „Integration bedeutet auch, voneinander zu lernen“, sagt Hollenberg-Schüttler. Die PIA-Leiterin dankt der Eikelmann Stiftung, die den DRK-Treff mit einer Förderung über drei Jahre unterstützt. Davon konnten die Tickets mitfinanziert und ein Kleinbus gemietet werden, mit dem der PIA-Fanclub gemeinsam das Spiel besuchte. „Für die Familien bestünde ansonsten keine Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem abgelegenen Heideblümchen in die Schüco-Arena zu fahren“.

Mit dem „Spieltach des sozialen Engagements“ würdigte der DSC bereits zum zweiten Mal das gesellschaftliche, meist ehrenamtliche Engagement vieler Fans, Freunde und Unterstützer. Durch die Popularität und hohe mediale Aufmerksamkeit des Profifußballs will der Club auf wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam machen. Als eine von 13 sozial engagierten Institutionen stellte auch das DRK seine Arbeit mit einem Informationsstand im Stadionumlauf vor.

Am Sonntag konnten rund 3.000 Menschen von 25 verschiedenen sozialen Bielefelder Einrichtungen live das Spiel des Tabellenführers gegen den SV Wehen Wiesbaden verfolgen, unter ihnen auch die Familien des PIA-Treffs. Sie hatten einen sicher unvergesslichen Nachmittag in der Schüco Arena, wo sie den 1:0 Heimsieg der Arminen mitfeiern durften. Besonders feuerten sie natürlich Joakim Nilsson an, den sympathischen Arminia-Spieler, mit dem sie wenige Tage zuvor noch am Kicker gestanden hatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Deutsche Rote Kreuz informiert zum Corona-Virus

DRK Ehrenmitglied Ilse Bedner feiert 90. Geburtstag

Ilse Bedner blättert gerne in ihrem Erinnerungsalbum. Das Foto zeigt sie mit dem ehemaligen Oberbürgermeister Eberhard David bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. (Foto: Rempe / DRK)

Mehr als ein halbes Jahrhundert, nämlich 58 Jahre, ist sie Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Am 21. Dezember hat Ilse Bedner, derzeit einziges DRK Ehrenmitglied, ihr 90. Lebensjahr vollendet. Jetzt statteten DRK Vorstand Christopher Brandes und DRK Präsident Stephan Nau der Jubilarin einen nachträglichen Geburtstagsbesuch ab. „Über viele Jahrzehnte hat Ilse Bedner als vorbildliche Ehrenamtliche die Rotkreuzarbeit entscheidend mitgeprägt“, sagt Nau. Stets habe sie dabei das humanitäre Ziel vor Augen gehabt.  „Mit ihrer warmherzigen Kraft und persönlichen Ausstrahlung gelang es ihr, viele Freiwillige für das DRK zu begeistern“.

Geboren 1929 in Bielefeld wurde Bedner die Bereitschaft zu helfen in die Wiege gelegt. Schon früh prägte sie das Vorbild ihres Vaters, der im Krieg als Sanitätsoffizier tätig war. 1962 begann die Mutter zweier Söhne ihre aktive Mitarbeit als Helferin im DRK Kreisverband: „Für mich stand immer fest, dass ich auch im Sanitätsbereich arbeiten wollte“. Verheiratete Frauen, die damals in der Regel nicht berufstätig waren, hätten Ehrenämter übernommen. „Beim DRK profitierte man, weil man etwas lernen konnte“, erinnert sich Bedner.

Selbst noch junge Mutter absolvierte Bedner die DRK-Helfer-, Sanitäts- und Schwesternhelferinnenausbildung und übernahm bereits 1966 erste Führungsaufgaben. Über die Jahre arbeitete sie engagiert als Bereitschaftsführerin und in der Erste Hilfe-Ausbildung. 1979 wurde sie zur Leiterin der Frauenarbeit gewählt und gehörte seitdem in verschiedenen Funktionen, zuletzt als Leiterin der Sozialarbeit, fast ein Vierteljahrhundert ohne Unterbrechung dem DRK Kreisvorstand an. Dazu kamen unzählige Ausbildungslehrgänge, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das bedeutete auch, viel Zeit in die ehrenamtliche Arbeit für den Dienst am Nächsten zu investieren. Ohne die Unterstützung durch ihren 1999 verstorbenen Mann Kurt wäre das nicht möglich gewesen, sagt sie rückblickend.

Ihre besonderen Leistungen würdigte das Rote Kreuz 1978 mit der Verdienstmedaille des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe und dem Ehrenzeichen des DRK (1987). 1994 folgte die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz.  Nach über 40 Jahren beendete Ilse Bedner im Jahr 2003 ihre aktive Rotkreuzlaufbahn und wurde zum Ehrenmitglied des DRK Kreisverbandes ernannt. Darauf angesprochen, bleibt die Geehrte bescheiden und bittet darum, „nicht zu dick aufzutragen“. Lieber spricht sie von der besonderen Kameradschaft, die die Ehrenamtlichen miteinander verbunden habe. „Ich würde keinen Tag zurückgeben“. Eine Herzensangelegenheit seien ihr immer die Blutspendetermine gewesen, die sie verantwortlich für den Blutspendedienst organisierte. Am liebsten wäre die Jubilarin auch heute noch aktiv dabei: „Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann würde ich es tun“.

Mit dem Alter ist es etwas ruhiger um die 90-Jährige geworden. Gerne verbringt sie Zeit mit ihrer Familie, zu der auch vier Enkel und ein Urenkelkind zählen. Spaziergänge mit ihrem Hund Jessi sorgen für die nötige Bewegung. Die praktische Arbeit überlässt die rüstige Seniorin mittlerweile den Jüngeren. Aber was bei „ihrem DRK“ aktuell so passiert, verfolgt Ilse Bedner immer noch sehr genau: „Man ist ja mit dem Roten Kreuz verbunden“, sagt sie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

52 weitere Plätze für Kita-Kinder in Baumheide

Eröffnung im April: Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher (v. l.), DRK Vorstand Christopher Brandes, Kita-Leiterin Diana Lehmann, Petra Schlegel (DRK Fachberatung Kitas), Michael Graetz (Bauleiter G & W) und Eckhard Lindemeier (Geschäftsführer Lindex Projektierungs GmbH) präsentieren die neue DRK Kita Traumheide.

Der Neubau an der Welfenstraße in Baumheide nimmt Gestalt an: Im April eröffnet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seine 10. Kita im Stadtgebiet. Die DRK Kita Traumheide bietet dann Platz für 52 Kinder.

„Das DRK kann in Baumheide seine Erfahrung im Betrieb von Kindertagesstätten im gesamten Stadtgebiet einbringen“, sagt DRK Vorstand Christopher Brandes. Die Kita Traumheide solle als „Ort des gesunden Aufwachsens“ etabliert werden. „Im Fokus stehen dabei Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung und gesundheitliche Prävention“.

Rund 1,5 Millionen Euro investiert die Paderborner Firma LORENZ & LORENZ Immobilien in das Gebäude. Im August 2019 hatte der Generalunternehmer, die Lindex Projektierungs GmbH aus Paderborn, mit der Errichtung der Einrichtung auf dem 1.640 Quadratmeter großen Grundstück begonnen. Geschäftsführer Eckhard Lindemeier und Michael Graetz, Geschäftsführer der G & W Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH aus Bielefeld, stellten den Bau jetzt erstmalig der Öffentlichkeit vor.

Demnach bietet die DRK Kita Traumheide in dem rund 530 Quadratmeter großen, ebenerdigen Innenbereich Platz für drei Gruppen. „Aufgrund der verwendeten Baustoffe ist die Nachhaltigkeit zu 95 Prozent gegeben“, betont Lindemeier.  Jede Gruppe verfügt über einen Haupt- und angrenzenden Nebenraum sowie über einen eigenen Zugang zum Außengelände. „Der Innenausbau ist zu 80 Prozent abgeschlossen, in Arbeit sind derzeit die Feininstallationen“, sagt Graetz. Mit der Planung und Gestaltung des Außengeländes hat das DRK den Landschaftsarchitekten Reinhard Friese beauftragt. Die Kinder sollen hier ausgelassen herumtollen und mit Naturmaterialien spielen und experimentieren können. Zudem wird ein Naschgarten mit essbaren Kräutern und Obstbüschen angelegt.

Wenn die Kita ihre Türen öffnet, wird Diana Lehmann die Leitung der Einrichtung mit ihren 12 pädagogischen Fachkräften übernehmen. Die 37-jährige möchte den selbstbewussten, eigenständigen und verantwortungsvollen Umgang von Kindern und Familien mit der eigenen Gesundheit fördern. „Gesundheit ist etwas Ganzheitliches, sie umfasst körperliches, seelisches und geistiges Wohlbefinden“. Diese Grundhaltung werde sich auch in der Qualifikation des pädagogischen Teams, für das das DRK noch Verstärkung sucht, widerspiegeln.

16 der 52 Kita-Plätze sind für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren vorgesehen. „Diese sind bereits vergeben, aber für Kinder ab drei Jahren sind noch einige Plätze frei“, berichtet Petra Schlegel, DRK Fachberatung Kitas. Angeboten werden Betreuungszeiten von 35 und 45 Stunden wöchentlich. Die Kita wird von 7 bis 16.30 Uhr und freitags bis 14 Uhr geöffnet sein. „Die Öffnungszeiten werden wir dem Bedarf entsprechend ausrichten“, sagt Schlegel.

Interessierte Eltern und Nachbar*innen lädt das DRK am 20. März von 14 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0521 - 529 98 31.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK Familienzentrum Weltweit ist Literaturkita und Buchkindergarten - Paradies für kleine Bücherwürmer

In der Kita-Bibliothek: Melih (vorne, von links), Leonidas, Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar, Aathmika, Lisa, Afia, DRK Kita-Leiter Jan-Hendrik Stute (hinten, von links), Hartwig Bögeholz (Jürmker Bücherstube) und DRK Vorstand Christopher Brandes. (Foto: Nitschke Fotografen)

Im Familienzentrum Weltweit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) werden Literatur, Vorlesen und Sprache großgeschrieben. Jetzt wurde die Kita für ihr Engagement als erste Kita in Bielefeld gleich doppelt geehrt: Sie erhielt die Zertifizierung als „Literaturkita“ und das 2019 erstmals vergebene Gütesiegel „Buchkindergarten“.

Für Kita-Leiter Jan-Henrik Stute stellt die Zertifizierung einen logischen Schritt dar. „Als Kita im Ostmannturmviertel, die von Kindern aus 25 Nationen besucht wird, ist Sprache und Sprachförderung für uns eine wichtige pädagogische Aufgabe, die im Kita-Alltag seit jeher viel Raum einnimmt“. Monatelang bereitete sich sein Team vor, um die mit der Bewerbung verbundenen vielfältigen Anforderungen und Standards zu erfüllen. Dazu zählen neben der Zusammenarbeit mit Eltern und Büchereien, Fortbildungen für Mitarbeiter*innen und einem reichhaltigen Angebot an Bilderbüchern auch die Verankerung der literaturpädagogischen Arbeit im Konzept der Einrichtung. Daran haben alle 25 Mitarbeiter*innen der Kita mitgewirkt.

Literaturkita und Buchkindergarten zu sein, bedeutet für die 109 Kinder in der Kita ganz konkret, einmal im Monat in die Stadtbibliothek zu gehen, sich von Erzieher*innen und zwei Vorlesepat*innen vorlesen zu lassen oder an Buch- und Theaterprojekten teilzunehmen. Die Einrichtung bietet überall im Haus einen Platz zum Lesen, besonders aber in der mehr als 2.000 Bände umfassenden Kita-Bibliothek. Diese wurde von der Bundestagsabgeordneten Wiebke Esdar jetzt offiziell eingeweiht. Das Lesen im digitalen Zeitalter komme oft viel zu kurz, stellt Esdar fest: “Lesen ist für die Kinder wichtig, weil es Ihnen ermöglicht zur Ruhe zu kommen, es die Fantasie anregt und weil es einfach Spaß macht. In der Kita entwickeln sich kleine und große Leseratten und haben dann ein Leben lang Freude am Lesen und Schmökern."

Die Bibliothek und alle Angebote rund ums Buch kämen bei Kindern und Eltern gleichermaßen gut an, berichtet Jan-Hendrik Stute. Jede Kita-Gruppe verfüge über einen Ausweis für die Kita-Bibliothek, um regelmäßig dort Bücher auszuleihen. Besonders beliebt sei bei den kleinen Bücherwürmern, den dazu genutzten Leserucksack auch am Wochenende zu packen, um sich für diese Zeit einige Bücher auszuleihen. „Im morgendlichen Stuhlkreis stellen die Kinder dann das Buch vor, das ihnen am besten gefallen hat“.

Überhaupt komme man in der Einrichtung über Bücher jetzt noch mehr miteinander ins Gespräch, sagt Stute. In Erzählkreisen dürfen Kinder philosophieren, am wöchentlichen Spielzeugtag bringen sie jetzt auch ihre Lieblingsbücher mit und stellen sie in ihrer Gruppe vor. Der Kita-Leiter hebt die gute Kooperation mit der Jürmker Bücherstube hervor, im Rahmen derer etwa Elternabende zu Sprache und Lesen und eine jährliche Buchausstellung organisiert werden. Zudem wurde für die Eltern eine Buchtauschbörse eingerichtet.

DRK Vorstand Christopher Brandes begrüßt die Förderung von Kitas durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“: „Frühe Sprach- und Leseförderung ist wichtig und notwendig, weil sie ungeachtet ihrer sozialen Herkunft gute Bildungsvoraussetzungen für alle Kinder schafft“.

Die Zertifizierung als Literatur-Kita wird vom LWL Bildungszentrum Jugendhof Vlotho in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern verliehen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergibt gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband das Gütesiegel „Buchkindergarten“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viel Glück, Gesundheit und Erfolg in 2020

Ganz viel Glück, Gesundheit und Erfolg in 2020 wünschen wir allen hauptamtlichen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Aktiven in den Gemeinschaften, unseren Freiwilligendienst-Leistenden, allen Fördermitgliedern und Spendern, sowie allen Geschäftspartnern und Freunden des DRK Bielefeld.