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Aktuelles 2004

 
Bielefeld, 13.12.04
Ehrungen auf DRK Kreisversammlung
Am 10. Dezember fand die 34. Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes Bielefeld statt. Dabei war es erstmals Stephan Nau, der ein Jahr zuvor zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt worden war, der die Delegierten der sechs DRK Ortsvereine aus Bielefeld begrüßte.
Neben dem Jahresbericht 2003 und der Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2005, stand auch die Einrichtung einer „Servicestelle Ehrenamt/ Jugendrotkreuz“ auf der Tagesordnung. Aufgabe dieser Servicestelle, wird neben der Gewinnung vor allem die Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen sein, deren Mitarbeit eine wertvolle Unterstützung für das Bielefelder Rote Kreuz ist.
  Ehrungen auf DRK Kreisversammlung
Foto: DRK von links:
Ralf Großegödinghaus, Kreisgeschäftsführer, Wolf-Udo Schaerk, Joachim Rast, Stephan Nau, Kreisvorsitzender

Erfreulichster Tagesordnungspunkt der diesjährigen Versammlung war die Verleihung der Verdienstmedaille des DRK Landesverband Westfalen-Lippe an Wolf-Udo Schaerk und Joachim Rast.
Wolf-Udo Schaerk ist bereits seit Mitte der Sechziger Jahre sehr engagiert im Roten Kreuz tätig. Nach langjährigen Führungsaufgaben im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst ist er seit 1980 Vorsitzender des DRK Ortsvereins Jöllenbeck. Seine Aufgaben erfüllt Wolf-Udo Schaerk mit einer herausragenden Integrationskraft, mit der er die verschiedenen Bereiche der Rotkreuzarbeit gewinnbringend zusammenführt.
Joachim Rast ist seit nunmehr 20 Jahren Schatzmeister im DRK Ortsverein Jöllenbeck. Von 1990 – 2002 war er darüber hinaus Kreisausschussmitglied im DRK Kreisverband Bielefeld. Unter seiner Leitung wurde eine EDV gestützte Finanzverwaltung eingeführt Ebenso maßgeblich ist es auch sein Verdienst, dass der DRK Ortsverein Jöllenbeck heute die finanziellen Mittel für die tägliche Rotkreuzarbeit und für Zukunftsaufgaben wie das Jugendrotkreuz bereitstellen kann.
„ Eine besondere Ehrung“, so Kreisvorsitzender Stephan Nau, der die Verdienstmedaillen an Wolf-Udo Schaerk und Joachim Rast überreichte, „aber auch eine Vorbildfunktion.“
 
Bielefeld, 22. November 2004
Neues Betreuungsgespann für das Bielefelder Rote Kreuz
Nach Heepen verfügt nun auch der Ortsverein Jöllenbeck über ein eigenes Betreuungsgespann. Am vergangenen Sonntag übergab Kreis-Rotkreuzleiter Bernd Weithöner das neue Betreuungsgespann offiziell an die Rotkreuzgemeinschaft Jöllenbeck. Der Ford Transit ist das zweite von insgesamt drei Betreuungsgespannen, die das Land Nordrhein-Westfalen dem Bielefelder Roten Kreuz aus den Mitteln für den Katastrophenschutz zur Verfügung stellt.
Während das Zugfahrzeug mit 8 Sitzplätzen für den Transport der Hilfskräfte ausgestattet ist, enthält der dazugehörige Anhänger alles Notwendige, um bis zu 200 unverletzte Personen vor Ort zu versorgen.
Betreuungsgespanne werden bei Ereignissen wie größeren Verkehrsunfällen oder Evakuierungen, z. B aufgrund einer defekten Gasleitung, eingesetzt. Zur Ausrüstung, die ebenfalls vom Land NRW zur Verfügung gestellt wurde, gehören neben einem Zelt mit Zeltbeleuchtung und Heizung, einem Gaskocher und Geschirr auch Lebensmittel, Bekleidung und Hygieneartikel. Ergänzt wurden die Hilfsmittel vom Roten Kreuz Bielefeld unter anderem mit Babyartikeln und Kinderspielzeug, die durch Spendengelder finanziert wurden. Dank ihrer modernen Ausstattung ermöglichen

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  die neuen Betreuungsgespanne vielfältigere Einsätze und eine schnellere und effektivere Hilfe für die Betroffenen. Die Einsatzkräfte für das neue Betreuungsgespann werden von der Rotkreuzgemeinschaft Jöllenbeck gestellt.
Wer mindestens 18 Jahre alt ist und Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit hat, kann sich unter der Telefonnummer 0172-5691561 an den Kreis-Rotkreuzleiter Bernd Weithöner wenden oder unter der Nummer 0172-7835333 an Marco Koch, den Rotkreuzleiter von Jöllenbeck.
Foto: Ralf Großegödinghaus/ DRK
von links: Marco Koch, Rotkreuzleiter Jöllenbeck, Bernd Weithöner, Kreisrotkreuzleiter, Dennis Fehring, Truppführer der Betreuungsgruppe
 
Bielefeld, 20.November 2004
DRK Betreuungsübung im Haus Ubbedissen

Samstag morgen, im Altenheim Haus Ubbedissen brennt es. Rauchschwaden ziehen durch die Räume. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erhält den Auftrag die Bewohner zu evakuieren. Zum Glück nur eine Übung! Aber das wissen die Rotkreuzhelfer/innen nicht, die um 09:30 Uhr von Kreisrotkreuzleiter Bernd Weithöner alarmiert werden. Heimleiter Johannes Rudolf ist selbstverständlich informiert. Für ihn und seine Mitarbeiter/innen ist es wichtig zu sehen, wie eine Räumung des Altenheims erfolgen könnte. 40 Angehörige des Jugendrotkreuzes und der Jugendfeuerwehr aus Gütersloh sowie der Johanniter spielen die Senioren - und das sehr realistisch!
Bereits kurze Zeit später treffen die ersten Einsatzkräfte am Schadensort ein. Insgesamt sind 29 Rotkreuzler aus den Rotkreuzgemeinschaften Bielefeld-Mitte, Heepen. Jöllenbeck, Brackwede, Sennestadt und Dornberg mit 10 Fahrzeugen und 4 Anhängern im Einsatz.
Die aufgeregten und verängstigten „Senioren“ werden zunächst beruhigt, registriert und dann in kleinen Gruppen mit Kleinbussen zur Betreuungsstelle gefahren. Diese ist zwischenzeitlich in der Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr Ubbedissen eingerichtet worden. Dort hat der Verpflegungstrupp zwischenzeitlich für Tee, Kaffee und eine deftige Erbensuppe gesorgt. Die Personalien der Evakuierten und der Einsatzkräfte werden hier an das Kreisauskunftsbüro übermittelt, so dass mögliche Anfragen nach vermissten Personen schnell beantwortet werden können. Gegen 12:30 Uhr beendet Bernd Weithöner die Übung und bedankt sich bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement.

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Foto / DRK:
Saskia Schwarz evakuiert eine „Seniorin“ aus dem Altenheim
 
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Foto / DRK:
Timo Niebuhr (links) und Dirk Ludewig entladen Betreuungsmaterial aus einem RotKreuz-LKW

Das erste Ergebnis ist sehr zufrieden stellend. Evtl. Verbesserungen im Ablauf und in der Zusammenarbeit werden in den nächsten Ausbildungen mit den Führungskräften abgestimmt.

 
Bielefeld-Jöllenbeck, 24.Oktober 2004
Ernennungen und Ehrungen in Jöllenbeck
Im Rahmen einer Feierstunde wurde einigen Rotkreuzhelfern der Rotkreuzgemeinschaft Jöllenbeck eine Ernennung bzw. Ehrung zu teil.

In der Führungsspitze der Gemeinschaft gab es einen Wechsel, daher wurde Marco Koch zum Rotkreuzleiter, André Fischer zum stv. Rotkreuzleiter und Dr. Benjamin Schmidt zum Rotkreuzarzt der Gemeinschaft ernannt.
Für Ihren Einsatz und ihre hervorragende Leistungen in der Ersten Hilfe wurden die Helfer Jörg Mönkemöller, Sascha Jander und André Fischer mit dem Leistungsabzeichen des Deutschen Roten Kreuzes geehrt. Die Ernennungen und Ehrungen wurden durch den Kreisrotkreuzleiter Herrn Bernd Weithöner ausgesprochen.

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Foto: DRK von links:
Bernd Weithöner, Marco Koch, Andre` Fischer, Wolf- Udo Schaerk
hintere Reihe: Jörg Mönkemöller, Michael Meyer, René Strutzberg, Dennis Fehring, André Lobe

Die genannten Helfer stehen alle ehrenamtlich im Dienst des Nächsten und arbeiten aktiv in der Rotkreuzgemeinschaft Jöllenbeck mit. Diese zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie nicht nur im Bereich des Sanitätsdienstes ausgezeichnete Arbeit leistet, sondern auch in dem Fachgebiet Technik und Sicherheit.

Interessierte Frauen und Männer, sind jederzeit herzlich in Jöllenbeck oder auch in einer der anderen Rotkreuzgemeinschaften des DRK Kreisverbandes Bielefeld willkommen. Gerne beantworten wir bei einer ersten Kontaktaufnahme alle Fragen und bemühen uns, für jeden den passenden Einsatzbereich, abhängig von den Vorstellungen und Wünschen, zu finden.

Ansprechpartner sind alle Rotkreuzgemeinschaften, der Kreisverband Bielefeld, sowie der Kreisrotkreuzleiter Herr Weithöner, der wie folgt zu erreichen ist:

Tel.: 0172-56 91 561
EMail: weithoener@kv-bielefeld.drk.de

 
Neues Kreisauskunftsbüro für den Raum Bielefeld
Nach 20 Jahren gibt es nun auch in Bielefeld wieder ein Kreisauskunftsbüro (KAB). Im DRK-Heim des Ortsvereins Dornberg ernannte der Kreisvorsitzende Stephan Nau am 19. Oktober Torsten Potthoff zum Leiter des neuen KAB.
Torsten Potthoff ist seit 5 Jahren ehrenamtliches Mitglied im Ortsverein Dornberg. Unterstützt wird er bei seinen neuen Aufgaben von seiner Stellvertreterin Franziska Püschel, die bereits beim Kreisauskunftsbüro Berlin wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
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Foto: Westfalen Blatt
Von links: Hans-Werner Kulle (Vorsitzender DRK Dornberg), Franziska Püschel (Stellvertretende Leiterin des Kreisauskunftsbüros),
Tim Stockmeyer (Leiter Realistische Unfalldarstellung), Torsten Potthoff (Leiter des neuen Kreisauskunftsbüros) und Stephan Nau (Kreisvorsitzender des DRK Bielefeld)


Ihren Ursprung haben die Kreisauskunftsbüros im Zweiten Weltkrieg, als sie sich darum bemühten, Familien, die durch die Kriegswirren getrennt worden waren, wieder zusammenzuführen. Doch auch heute ist das Kreisauskunftsbüro eine sinn-volle Einrichtung, die wertvolle Hilfe leisten kann. Als zentrale Auskunftsstelle registriert das KAB nach Konflikten und Katastrophen Meldungen über den Verbleib von Betroffenen – Verletzten wie Unverletzten - und sammelt Anfragen von Angehörigen, um so die Verbindung zwischen Betroffenen und Angehörigen wieder herzustellen. Um diese Aufgaben so gut wie möglich erfüllen zu können, arbeiten die Kreisauskunftsbüros dabei eng mit den jeweiligen Krankenhäusern zusammen und können auch auf die Daten der Polizei zugreifen. Ob nach einem Brand oder einem großen Unfall, wenn Verletzte teilweise vor Ort, teilweise in verschiedenen Krankenhäusern versorgt werden
, ob nach einer Schlägerei oder bei einer Großveranstaltung, während der Besucher plötzlich ärztliche Hilfe brauchen. Es gibt viele Ereignisse, die dazu führen können, dass Menschen zunächst nichts über den Verbleib von Angehörigen wissen. Auch in Bielefeld.
Bislang haben Torsten Potthoff und Franziska Püschel zehn ehrenamtliche Helfer.
Und jede weitere Hilfe ist herzlich willkommen.
Wer mindestens 18 Jahre alt ist und Interesse an einer Mitarbeit beim KAB hat, kann sich unter der Telefonnummer 0521-52 99 817 an Frau Langellotti wenden.
 
Bielefeld, 16 September 04
Kommunalwahl am 26.09.04
Die Arbeitsgemeinschaft Bielefelder Wohlfahrtsverbände (AGW) hat die
Ratsfraktionen im Vorfeld der Kommunalwahl 2004 nach ihren Positionen
zur Arbeitsmarkpolitik, zu Kita-Plätzen, zu Wohnmöglichkeiten für alte Menschen,
zur Offenen Ganztagsgrundschule und zu den Leistungsverträgen
zur Sicherung des sozialen Netzes befragt.
Die zusammengefassten Antworten werden hiermit der Öffentlichkeit zur Verfügung
gestellt.

Kommunalwahl (*.pdf Datei)
 
Bielefeld, 30. Juli 04 16:00 Uhr:
ALARMÜBUNG "Heisser SOMMER"
"ALARM für die Einsatzgruppen 42, 45, 46 und 47 Massenanfall von Verletzten".

Mit dieser Durchsage werden die Helferinnen und Helfer der Rotkreuzgemeinschaften Bielefeld-Mitte, Heepen, Jöllenbeck und Sennestadt zum Einsatz gerufen.

Die Lage: Im Heizungskeller des Schwesternwohnheimes auf dem Gelände des Johanneskrankenhauses hat es eine Gasexplosion gegeben. das Gebäude ist stark beschädigt und es hat zahlreiche Verletzte gegeben. Zum Glück nur eine Übung!
Aber das erfahren die Einsatzkräfte erst vor Ort.
Ausgearbeitet wurde das Szenario von der Berufsfeuerwehr Bielefeld und der Lei-tenden Notarztgruppe, die auf diesem Wege das "Konzept zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten, Erkrankten oder Betroffenen" erproben wollten. Daher wurden auch Einheiten des Arbeiter Samariter Bundes (ASB), der Johanniter (JUH) und der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert und zum Einsatz gebracht. Auch die gemeinsame Koordinierungs- und Leitungsgruppe (KoLei) von ASB, DRK und JUH trat zusammen, um die Einsatzkräfte aus dem Hintergrund zu führen und ggf. notwendige Reserven bereitzustellen. 22 freiwillige Einsatzkräfte des Roten Kreuzes waren bereits nach kurzer Zeit mit 1 Arzttruppkraftwagen, 2 Krankenwagen sowie 1 Betreuungs-LKW und 1 Betreuungskombi am Einsatzort. Dort wurde ein Intensivzelt eingerichtet und

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  insgesamt 23 Verletzte - vom leicht bis schwer Brandverletzten - übernommen und behandelt.
Um 17:15 Uhr wurde die Übung von der Berufsfeuerwehr beendet. In den nächsten Tagen werden die Ergebnisse ausgewertet. Sicher werden dann punktuell aufgetretene Schwierigkeiten oder Mängel geklärt um bei einem REAL Einsatz noch besser reagieren zu können.
Bild: eine Helferin des DRK versorgt einen „Verletzten“
 
Bielefeld, 28. Juli 2004
Der Schock zum Überleben -
DRK schult Aktive in Frühdefibrillatio
Der plötzliche Herztod stellt in Deutschland mit ca. 100.000 Fällen jährlich die häufigste Todesursache dar. Mit einer effizienten Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem Einsatz eines halbautomatischen Frühdefibrillators (Elektroschockgerät) (AED) könnten bis zu 30% der Betroffenen überleben.

Diese moderne Technik und ein neues Ausbildungsprogramm des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sollen dazu beitragen, die Überlebensrate deutlich zu erhöhen. Das Rote Kreuz in Bielefeld hat jetzt fünf AED im Gesamtwert von 8.300 Euro beschafft. Drei weitere AED sollen noch bis Jahresende hinzukommen. DRK - Führungskräfte und Ausbilder wurden jetzt auf die neuen Geräte eingewiesen. Zukünftig werden bei den Sanitätswachdiensten, die von den DRK Aktiven betreut werden solche AED eingesetzt.

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Foto:
Foto der geschulten DRK Mitarbeiter
Da inzwischen auch einige große Firmen über solche Geräte verfügen, um ihre Beschäftigen bei einem plötzlichen Herzversagen besser versorgt zu wissen und AED`s auch in öffentlichen Bereichen wie z.B. U-Bahnstationen für Notfälle bereitgehalten werden bietet das DRK auch Schulungen für Betriebsangehörige und die Öffentlichkeit an. Informationen unter: Tel. 0521/52998-20.
 
Bielefeld, 19. Juli 2004
Round Table und Förderverein unterstützen PIA
Den Erlös des letzten Winterballs spendete der Round Table 42 jetzt dem Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit in Sennestadt. Dieser wiederum unterstützt das Projekt für Interkulturelle Arbeit (PIA) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Bielefeld.

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  Anläßlich des PIA Sommerfestes überreichten die Roundtabler Mario Kramer und Patrik Strunk einen Scheck in Höhe von 3.500 EURO an Friedhelm Donath und Klaus Weise vom Förderverein. Zusammen mit den anwesenden Kindern und Jugendlichen freuten sich DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus und PIA Leiterin Christiane Schüttler. Mit der Spende werden besondere Angebote und Aktionen für die Jugendlichen ermöglicht, die sonst nicht durchgeführt werden könnten.
Foto:/ DRK PIA Spende:
hintere Reihe von rechts: Friedhelm Donath, Mario Kramer, Patrik Strunk, Klaus Weise, Ralf Großegö-dinghaus, Christiane Schüttler
Seit gut 4 Jahren bietet das DRK im Stadtteil Heideblümchen den offenen PIA Treff an. Zwischen 80 und 100 jugendliche Besucher, die aus Deutschland, den GUS Staaten, der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien sowie Polen und England stammen und zwischen 10 – 18 Jahren alt sind treffen sich in der eigens angemieteten Wohnung. Hauptziel von PIA ist es, den Jugendlichen die unterschiedlichen Kulturen näher zubringen und sie in ihrer neuer Heimat zu integrieren. Neben Freizeitaktivitäten gehören auch Hausaufgabenhilfen und Beratungsangebote zum PIA Leistungsspektrum. Der Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit in Sennestadt und Round Table 42 sind hierbei zwei wichtige Säulen in der Finanzierung und ideellen Unterstützung dieser wichtigen Rotkreuzaufgabe.
 
Jahresbericht 2003
Hier können Sie sich unseren Jahresbericht 2003 herunterladen. Um diese Datei öffnen zu könne, benötigen Sie einen Acrobat Reader.

Jahresbericht 2003 (*.pdf Datei)
 
Bielefeld, 24. Mai 2004
DRK Spielstube feiert 15 jährigen Geburtstag
Seit 1989 gibt es die Spielstube für Aussiedler- und Flüchtlingskinder des DRK Kreisverbandes in Bielefeld. Zunächst an der August-Bebel-Straße untergebracht befindet sie sich seit 1998 im Übergangswohnheim für Aussiedler an der Kavalleriestraße und im Übergangswohnheim für Flüchtlinge an der Prinzenstraße. Halbtags werden dort im Jahresdurchschnitt 60 – 80 Kinder betreut. In den letzten Jahren hat sich die Verweildauer der Familien in den Übergangswohnheimen auf vier bis sechs Monate reduziert. Das erschwert dem Spielstubenteam die Arbeit denn so Marita Gelbe-Kruse, Leiterin der Einrichtung, :”Wir müssen ständige Aufbauarbeit leisten. Der größte Teil der Kinder kommt ohne deutsche Sprachkenntnisse nach Bielefeld.”
 

  Foto: Wolfgang Prüssner Gratulation zum 15. Geburtstag:
Nikolai Bennhäuser, Angelika Riedrich, Marita Gelbe-Kruse, Uwe Hacker, Elen Agarkova (v.l.)
Für die Kinder und Jugendlichen zwischen 2 und 15 Jahren, die z.Zt. überwiegend aus östlichen Ländern kommen ist die Umstellung nicht einfach. Sie haben alles zurückgelassen, Freunde, Spielzeuge, ihr Zuhause. Neben Hausaufgabenhilfen werden Spiel- und Freizeitangebote durchgeführt. Ausflüge z.B. in den Tierpark Olderdissen oder zur Sparrenburg dienen dazu Bielefeld kennen zu lernen. Dabei vermitteln die Rotkreuzmitarbeiter nicht nur soziale Fähigkeiten, sie schaffen auch Anreize die deutsche Sprache zu lernen und sich in der neuen Heimat zurechtzufinden. Angelika Riedrich, Leiterin der Abteilung Sozialarbeit des DRK Kreisverband Bielefeld dankte den Mitarbeiter/innen Nikolai Bennhäuser, Uwe Hacker, Marita Gelbe-Kruse und Elen Agarkova für die: “sehr gute Teamarbeit und das außerordentliche Engagement. Trotz der räumlichen Enge und anderer Probleme leisten Sie eine großartige Arbeit, die den Kindern und Jugendlichen ihr neues Umfeld näher bringt und sie auf ihren neuen Start vorbereitet.”
Das die Arbeit erfolgreich ist zeigen auch die Jugendlichen, die auch nach dem Auszug aus den Übergangswohnheimen immer wieder einmal zu Besuch kommen um sich zu informieren und über ihre eigenen Entwicklungen berichten.
 
Bielefeld, 23.April 2004
Wallnuss-Baum für DRK Kita Weltweit
Mit einem Lied und einem selbstgemalten Bild bedankten sich die 100 Kinder der DRK Kita Weltweit beim Gartencenter Kowert für einen fast 4m hohen und 20 Jahre alten Wallnuss-Baum. Bei einem Wettbewerb von Radio Bielefeld hatte Erzieherin Monika Bachmann spontan mitgemacht, die Jury überzeugt und den Baum gewonnen. Gepflanzt wurde der Baum von Vätern der Kita unter viel Beifall von den Kindern und Erzieherinnen. Neben dem Spielplatz soll er künftig seinen Schatten spenden. In den nächsten Tagen und Wochen werden die Kinder bei verschiedenen Aktionen und Projekten ihr Wissen über Bäume vertiefen und erfahren welche Verantwortung auch sie für die Natur haben.

 
Bielefeld, 06. April 2004
Weiterbildung zur Pflegedienstleitung beendet
Mit Erfolg hat Christiane Denecke, stellvertretende Pflegedienstleiterin des Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Bielefeld (DRK), jetzt die Fachausbildung “Leiten von Einrichtungen der ambulanten Altenhilfe” beendet. Anderthalb Jahre lang qualifizierte sie sich beim Bildungswerk Moorwiese in Enger. Kundenorientierung, rechtliche Grundlagen, Kommunikationstechniken, Kaufmännisches Wissen, Mitarbeiterführung und andere Themen standen auf dem Stundenplan. Exkursionen und Hospitationen in verschiedenen Pflegeeinrichtungen rundeten das Schulungsprogramm ab. Ein besonderer Schwerpunkt lag in der Entwicklung und Sicherung der Pflegequalität. So erhielt Christiane Denecke auch das Zertifikat einer “Qualitätsbeauftragten für ambulante Einrichtungen”.
Als Praxisthema erstellte sie eine Projektarbeit mit dem Thema “Grundlegende Aspekte für eine gelungene Dienst-, Touren- und Einsatzplanung”.
Foto: DRK
DRK Kreisgeschäftführer Ralf Großegödinghaus gratuliert
Christiane Denecke mit einem Blumenstrauß zum Ausbildungserfolg

 
Bielefeld, 31.März 2004
Schnulleralarm beim Roten Kreuz

Richtig wohl fühlten sich Henry, Mia, Lionel, Astrid und Björn im Krabbelraum des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Bielefeld (DRK). Ihre Mütter nahmen unterdessen am Seminar “Erste- Hilfe am Kind” teil. An drei Vormittagen wurden sie über Themen wie Schock, Kopfverletzungen, Verbrennungen Blutungen, Vergiftungen, Ertrinkungsunfälle und Atemstörungen unterrichtet. Praktische Übungen, wie z.B. das Anlegen eines Verbandes oder die Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen gehörten ebenso zum Unterricht wie der Austausch über mögliche Gefahrstellen in der Wohnung. Das DRK empfiehlt allen Eltern einen Erste Hilfe Kurs am Kind zu besuchen. Spezielle Erste- Hilfe Kurse gibt es auch für Erzieherinnen.

Auskünfte erteilt Angelika Regenberg, Tel. 0521- 5299820 oder www.kv-bielefeld.drk.de
 
Kleine Künstler
Heepen (muk). Sie sind jung und stellen doch schon ihre eigene Kunst aus. 30 Jungen und Mädchen vom Heeper Kindergarten Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes malten Bilder, die nun Teil der DRK-Wanderausstellung „Kleine Künstler - Große Meister" sind. Die Heeper Filiale der Sparkasse Bielefeld zeigt noch bis Ende März 50 phantasievolle Bilder mit Titeln wie: „Spielplatz
unterm Regenbogen" oder „Garten mit Brunnen". Zuvor sammelten die Kinder in der Kunsthallen-Austellung „Blaue Reiter" Ideen für ihre Bilder. Unter der Anleitung der Kunsterzieherinnen Johanna Grzonka und Ulla Stegemann malten dann Julian (6), Elena (6), Naomi (6), Marius (6) und Susan (5) und die ande
ren Kinder ihre eigenen „Werke"
 
Neuen Westfälischen am 13.02.2004
Krokodil mit weißen Zähnen
Kindertagesstätte" Weltweit"" kommt heute ins Fernsehen / Thema Zahnpflege 
Mitte: (syl). Mit einer Zahnbürste streich Ruth Dohna eine Flüssigkeit auf Yasins'(10) Zähne, die sich plötzlich lila färben. Jeremy (8) filmt die Szene mit der Kinderkamera. Evin (8) spricht ins Mikrophon, erklärt, was da gerade passiert. Die Kindertagesstätte “Weltweit" des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Waldemarstraße erhielt Besuch von einem Filmteam des Westdeutschen Rundfunks.

Der Beitrag, den das Filmteam aufzeichnete, wird am heutigen Freitag, 13. Februar, in der WDR-3-Lokalzeit zwischen 19.30 und 20 Uhr in der Rubrik “Kinderzeit" gesendet.
“Wir haben zwei Gesundheitswochen veranstaltet", sagt Ruth Dohna, Leiterin der 20-köpfigen Hortgruppe, in der die Dreharbeiten stattfanden. Die Jungen und Mädchen haben gelernt wie viele Stücke Zucker in Süßigkeiten und Getränken enthalten sind, wie man sich gesund bewegt und ernährt. Das Zähneputzen war ebenfalls Bestandteil der Gesundheitswochen. “Da kommt immer die Zahnputzfrau vom Gesundheitsamt", erzählen die Hortkinder.

Die Zahnputzfrau heißt Annette Füchtjohann und wird von den Kindern interviewt. Zwei Nachmittage lang waren Tontechniker Christoph Pieper, Kamerafrau Claudia Reismann und Reporterin Petra Scholz in der Kita. “Ihr wart schön leise. Das war Klasse", lobt Claudia Reismann nachdem sie die Zahnlücken der Mädchen gefilmt hat.
Anschließend versucht Lea einen Plastikzahn aufzupusten.
Zeigt her eure Zähne: Hüma, Evin, Gamze und Burca (v.l.) posieren für Kamerafrau Claudia Reismann. Es geht um Zahnlücken.
Dabei verfärbt sich das Gesicht der Sechsjährigen. “Du hast so einen roten Kopf. Höre lieber auf', schlägt Petra Scholz vor. Beim Krokodil klappt es 'dann besser. Mit einer Handpuppe, die ein strahlend weißes Gebiss besitzt, lernen die Kinder wie man sich richtig die Zähne putzt. Auch Sokrates hat seinen großen Auftritt. Der Junge hält bunte Zahnbürsten in die Kame­ra und warnt: “Mit alten Zahnbürsten darf man sich nicht die Zähneputzen."
“Die haben super mitgemacht", freut sich Regisseurin Scholz am Ende. Auf reges Interesse stößt Christoph Pieper mit seinem riesigen Mikrophon.
Wie das funktioniert dürfen die Kinder selber ausprobieren. Am 20. Mär veranstaltet die Kita “Weltweit" in der Waldemarstraße 4 von 14 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür. Dort sollen die Ergebnisse der Gesundheitswochen präsentiert werden. Auch der Film ist zu sehen.
 
Bielefeld, 17.Januar
Neuer Technikhänger für die Rotkreuzgemeinschaft Jöllenbeck

Noch schlagkräftiger startet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ins Jahr 2004. Der Vorsitzende des DRK Kreisverband Bielefeld, Stephan Nau, und der Kreisrotkreuzleiter Bernd Weithöner übergaben einen neuen Technikhänger an die Einsatzkräfte der Rotkreuzgemeinschaft Jöllenbeck. Das Fahrzeug ist Teil des Bevölkerungsschutzes des Landes Nordrhein Westfalen und das erste seiner Art beim Roten Kreuz in Bielefeld.
Die Ausstattung umfasst u.a. einen Stromversorger, 2 Lichtmasten, Zeltbeleuchtungen und Zeltheizgeräte, Absperrmaterialien und weitere technische Hilfsmittel. Der Wert des Technikhängers beträgt 20.000 Euro. “Die vom Land gestellte Bestückung wird durch rotkreuzeigene Ausstattung ergänzt”, so Wolf-Udo Schaerk, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Jöllenbeck. So wird auch das Zugfahrzeug, ein VW Mannschaftstransporter, von der Rotkreuzgemeinschaft Jöllenbeck gestellt.
Rotkreuzleiter Marco Zurhorst, stv. Rotkreuzleiter Andre` Fischer und Einsatzgruppenleiter Marco Koch nahmen den Technikhänger in Empfang und sind für Ausbildung und Einsatz verantwortlich. Gerne sind diese auch bereit interessierte Frauen und Männer über die Möglichkeiten der freiwilligen Mitarbeit im DRK zu informieren ( 05206/ 8659 ).
Mit der Auslieferung des Technikhängers sind die ehrenamtlichen Rotkreuzhelfer jetzt in der Lage an Einsatzstellen insbesondere auch Einsätze in der Dunkelheit und unter schlechten Witterungsbedingungen zu ermöglichen.

Zusammen mit der bereits bei DRK in Jöllenbeck stationierten Betreuungsgruppe können die ehrenamtlichen Einsatzkräfte kleinere Schadenslagen auch autark bewältigen.

Foto:/ DRK
Von links nach rechts:
Bernd Weithöner, Andre`Fischer, Stephan Nau, Marco Koch, Marco Zuhorst
Foto:/ DRK
Marco Koch (2.vor rechts) erläutert das Notstromaggregat