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Aktuelles 2005

 
Bielefeld, 09. Dezember 2005
Erfolgreiche DRK Kreisversamlung

Unter dem Eindruck der aktuellen Mitteilungen des Landes NRW zur Kürzung der sozialen Leistungen fand am Freitag, den 09. Dezember 2005 die 35. Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Bielefeld e.V. statt. Kreisvorsitzender Stephan Nau begrüßte die 49 Delegierten der sechs DRK Ortsvereine und der zwei korporativen Mitglieder aus Bielefeld in den Räumlichkeiten des DRK Ortsvereins Heepen.
Nach der Präsentation des neuen DRK Imagefilms trug Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus den Jahresbericht 2004 vor. Hierbei wies er auf die Erfolge aber auch auf die Nöte des Roten Kreuzes in Bielefeld hin. Die aktuellen Informationen von Stadt, (2% Personalkostenkürzung bei den Leistungsverträgen), dem Land (20% Leistungskürzungen, allein 117 Mio € bei Kindertagesstätten), und dem Bund lassen befürchten, dass einige der Aufgaben und Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit, der Arbeit mit Älteren oder mit Migranten, nicht mehr durchgeführt werden können.
Kreisschatzmeister Lothar Konert informierte die Anwesenden über die Jahresrechnung 2004 und trug im Anschluss hieran den Wirtschaftsplan 2006 vor. Beide Vorlagen wurden von den Delegierten einstimmig verabschiedet.

Zum neuen Beisitzer wurde Holger Hofer in den Kreisausschuss gewählt.
In seinen Schlussworten forderte Stephan Nau die politisch Verantwortlichen dringend auf, verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen für die Arbeit des Wohlfahrtsverbandes und der Hilfsorganisation zu schaffen. Immer mehr Einschnitte in das soziale Netz lassen nicht sehr hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Bürger und Soziale Verbände sind nicht in der Lage, die staatlichen Kürzungen finanziell auszugleichen.
Mit den Worten „auf das Erreichte und auf unsere Zugehörigkeit zu einer Vielzahl von Menschen, die nicht wegschauen, sondern sich engagieren, können wir zu recht stolz sein“ bedankte er sich bei den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen für das Engagement und die geleistete Arbeit.
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Foto: DRK
Vorsitzender Stephan Nau bei der Begrüßung der Delegierten
 
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Foto: DRK
Delegierte der Kreisversammlung
 
Bielefeld, 21. November 2005
DRK Sennestadt erhält Betreuungsgespann
"Allzeit gute Fahrt", mit diesen Worten übergaben der Kreisrotkreuzleiter Heinz-Günter Eifler und der Rotkreuzbeauftragte Bernd Weithöner einen DaimlerCrysler Vito
nebst Anhänger an die Rotkreuzgemeinschaft Sennestadt. Hierbei handelt es sich um das dritte Betreuungsgespann, dass das Land Nordrhein-Westfalen dem Bielefelder Roten Kreuz für den Katastrophenschutz zur Verfügung stellt. Während das Zugfahrzeug mit 8 Sitzplätzen für den Transport der Hilfskräfte ausgestattet ist, enthält der dazugehörige Anhänger alles Notwendige, um bis zu 200 unverletzte Personen vor Ort zu versorgen. Betreuungsgespanne werden bei Ereignissen wie größeren Verkehrsunfällen oder Evakuierungen, z. B aufgrund von Wohnhausbränden, Bombenentschärfungen etc. eingesetzt. Durch die Stationierung in Sennestadt ist insbesondere eine schnelle Hilfeleistung bei Autobahnunfällen oder Schlechtwetterlagen (Schneechaos) sichergestellt.
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Foto:/ Herr Ott
von links: Heinz-Günter Eifler, Thomas Hahn, Melanie Thies, Alexander Schönfeld, Ingrid Seydel, Oliver Ko-busch, Herbert Jungnickel, Bernd Weithöner
Zur Ausrüstung, die ebenfalls vom Land NRW zur Verfügung gestellt wurde, gehören neben einem Zelt mit Zeltbeleuchtung und Heizung, einem Gaskocher und Geschirr auch Lebensmittel, Bekleidung und Hygieneartikel. Ergänzt wurden die Hilfsmittel vom Roten Kreuz Bielefeld unter anderem mit Babyartikeln und Kinderspielzeug, die durch Spendengelder finanziert wurden. Dank ihrer modernen Ausstattung ermöglichen die neuen Betreuungsgespanne vielfältigere Einsätze und eine schnellere und effektivere Hilfe für die Betroffenen. Die Einsatzkräfte für das neue Betreuungsgespann werden von der Rotkreuzgemeinschaft Sennestadt gestellt. Durch die Ausstattung mit einem Fahrzeugfunkgerät FuG 8b-1 ist die Anbindung an die Leitstelle der Berufsfeuerwehr oder an andere Führungseinrichtungen gegeben. Wer mindestens 16 Jahre alt ist und Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit hat, kann sich unter 0521-52 99 80 an die Servicestelle Ehrenamt des Roten Kreuzes oder unter 05205- 22 3 24 an die Rotkreuzgemeinschaft Sennestadt wenden.
 
Bielefeld, 03.11.2005
Leistungsverträge in der Jugendhilfe und Sozialarbeit / Eine Bilanz mit Perspektive
Nach intensiven Vorberatungen mit den Freien Trägern entschied der Rat der Stadt Bielefeld am 27. Juni 1996 das städtisch bezuschusste soziale Netz auf eine neue Grundlage zu stellen. Die bis dahin geltende jährliche Bezuschussung wurde durch ein mit den Trägern sozialer Arbeit abgestimmtes System der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen (Leistungsverträge) abgelöst. Ende 2005 endet die dritte Vertragsperiode der Leistungsverträge. Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Bielefeld zieht eine positive Bilanz. Das System der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen hat sich bewährt und auch unter schwierigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
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Jahresbericht 2004
Wir stellen Ihnen hier unseren Jahresbericht 2004 zur Verfügung.
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Bielefeld, 05.10.2005
DRK Brackwede erhält neuen Betreuungs-LKW

Grosse Freude bei den Angehörigen der Rotkreuzgemeinschaft Brackwede- Senneraum. Der Kreisrotkreuzleiter des DRK Kreisverband Bielefeld, Heinz-Günther Eifler, übergab den Aktiven einen IVECO Eurocarco-Tector 75 E 15 mit 150 PS. Der Betreuungs-LKW (BtLKW) des bundeseigenen Katastrophenschutzes hat einen Wert von gut 75.000 € (inkl. Ausstattung) und wird zusammen mit einem der bereits in Brackwede stationierten Feldkochherde (FKH) als funktionale Einheit zur Verpflegung von Einsatzkräften oder Hilfsbedürftigen eingesetzt. Der Gesamtwert des Verpflegungstrupps beträgt ca. 100.000 € Die Besatzung besteht aus 3 Rotkreuzaktiven. Die Zubereitung und Ausgabe der Verpflegung erfolgt grundsätzlich an (auch wechselnden) stationären Einrichtungen mit Strom- und Wasserversorgung. 200 hilfsbedürftigen Personen können je Kochvorgang mit warmen Speisen und Getränken versorgt werden. Mit der mitgeführten Ausstattung (unter anderem Küchenzelt, Stromerzeuger, Beleuchtung und Wasserverteilung) ist aber auch ein autarker Betrieb möglich.

In den ebenfalls zur Ausstattung gehörenden isolierten Speisenbehälter kann darüber hinaus die zubereitete Verpflegung zu entfernten Ausgabestellen transportiert werden. Durch die Ausstattung mit einem Fahrzeugfunkgerät FuG 8b-1 ist die kommunikative Anbindung an die Leitstelle der Berufsfeuerwehr oder an andere Führungseinrichtungen gegeben. Nachgeliefert wird noch eine Wasserverteilanlage einschließlich flexibler Behältern mit denen bis zu 2000 Liter Trinkwasser zu Versorgungsstellen transportieren und an Hilfsbedürftige ausgeben werden können.  
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Foto:/ DRK
von links: Ralf Kaiser, Karl-Heinz Kollien, Heinz-Günter Eifler
 
WDR Fensehen - OWL Aktuell - Altkleidercontainer
     
         
 
Bielefeld, den 16.09.2005
Nix los in Heideblümchen? Viel los in Heideblümchen!
Unter dem Motto „Wir in Heideblümchen“ feierten am Samstag, den 10.9.2005 die KITA Heideblümchen und der PIA-Treff ein gelungenes Fest. Die beiden Einrichtungen des DRK KV Bielefeld e.V. hatten alle interessierten Mitbürger aus Heideblümchen und Umgebung zu einem Fest mit Spiel-, Spaß- und Sportangeboten eingeladen.
Während es sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen in der KITA –oder einem Saft aus dem PIA-Treff- gemütlich machten, spielten und tollten die Kinder herum. Kein Wunder, gab es doch ein reichhaltiges Spielangebot. Der Bielefelder Jugendring war mit seinem feuerroten Spielmobil und einem Trampolin vor Ort. Außerdem gab es eine Hüpfburg und viele andere Attraktionen. Anlass dieses Festes war zum einen, das „WIR-Gefühl“ von Heideblümchen zu stärken, um zu zeigen, dass in Heideblümchen „Viel los ist“, zum anderen konnte der PIA-Treff das 5-jährige Bestehen seiner Wohnung feiern. Bleibt zu hoffen, dass die KITA Heideblümchen und der PIA-Treff auch in Zukunft für die Kinder und Jugendlichen in Heideblümchen Betreuungs- und Freizeitangebote machen können.
   
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Foto:/ DRK
Freunde und Förderer freuten sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen über ein gelungenes Fest.
(Das Photo zeigt neben Kindern und Jugendlichen aus Heideblümchen, auch Freunde und Förderer: Frau Gabriele Lühn (Leiterin KITA Heideblümchen), Frau Angelika Riedrich (DRK Bielefeld), Frau Christiane Schüttler (Leiterin PIA-Treff) und Herrn Karl Wolff, der gleich in zweifacher Funktion (Bezirksvorsteher und 1.Vorsitzender des „PIA“--Fördervereins) zum feiern gekommen war.




 
Bielefeld, 26.8.2005
Heideblümchenfest und 5 Jahre PIA Wohnung

Bielefeld-Sennestadt .“Wir in Heideblümchen“
- unter diesem Motto feiern am Samstag, den 10.9.2005, die KITA Heideblümchen und der PIA-Treff ein großes Fest. Die beiden Einrichtungen des DRK Kreisverband Bielefeld e.V. haben sich für diesen Tag viel einfallen lassen. Es wird Spiel-, Spaß und Sportangebote geben. Unter anderem wird das Spielmobil des Bielefelder Jugendrings da sein. Zur Stärkung bieten die beiden Einrichtungen Kaffee und Kuchen an. Im PIA-Treff werden verschiedene Videoproduktionen der Kinder und Jugendlichen der letzten 6 Jahre zu sehen sein.

Bleibt zu hoffen, dass auch dieses Heideblümchenfest von so vielen interessierten Nachbarn, Freunden und Förderern besucht wird, wie das z.B. das große Fest vor 5 Jahren, als die PIA-Wohnung offiziell eingeweiht wurde. Egal, ob Kindergartenkind, Mama, Papa, Teenager, Oma oder Opa, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr in den Ginsterweg oder den Brombeerweg zum mitfeiern zu kommen!  
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Bielefeld, 10.08.05
Thomas Stock wird für langjährige ehrenamtliche Arbeit mit der Verdienstmedaille des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe ausgezeichnet
Für seine Verdienste „Im Zeichen der Menschlichkeit“ wurde Thomas Stock am 10.08.2005 mit der Verdienstmedaille des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe ausgezeichnet.

Seit 1982 ist Thomas Stock ehrenamtlich in der Bereitschaft Bielefeld-Mitte aktiv tätig. Ob Hermannslauf oder Leinewebermarkt, Sparrenburgfest oder andere Großveranstaltungen – auf seine Einsatzbereitschaft als Sanitäter kann man zählen.
Das Amt des Gerätewartes führt er ebenso pflichtbewusst wie er die Rotkreuzleitung bei der Einarbeitung und Eingliederung neuer Mitglieder unterstützt. Die Rotkreuzgemeinschaft profitiert von seiner langjährigen Erfahrung in Rotkreuzangelegenheiten und der freundlichen und offenen Art, die auch in schwierigen Situationen ein gutes „Miteinander“ für die Rotkreuzaufgaben schafft.

Wir danken Thomas Stock für seinen Einsatz und gratulieren ganz herzlich zu der Auszeichnung, die ihm der Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Bielefeld Stephan Nau im Namen des Präsidenten des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Jörg Twenhöven in einer Feierstunde und im Beisein seiner Rotkreuzkameraden überreicht hat.  
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Foto:/ DRK
von links nach rechts: Thomas Stock, Stephan Nau, Heinz-Günter Eifler (stv. Kreisrotkreuzleiter des DRK Kreisverband Bielefeld)

 
Bielefeld, 12.07.05
Zeit schenken, nicht opfern
DRK richtet „Servicestelle Ehrenamt“ ein
Rund 600 Bielefelder engagieren sich derzeit ehrenamtlich im Kreisverband und in den sechs Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes. Ihre Aufgaben sind vielfältig, ihr Einsatz unerlässlich. Das Ehrenamt ist wichtiger Bestandteil einer sozialen Gesellschaft, es beweist eindrucksvoll, dass Egoismus und Ellbogenmentalität keineswegs die Gewinner unserer Zeit sind.

Kürzlich hat das DRK die „Servicestelle Ehrenamt“ ins Leben gerufen. Einerseits können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger dort umfassend über die Möglichkeiten der aktiven Beteiligung beim DRK informieren, andererseits ist die neu eingerichtete Servicestelle kompetenter Ansprechpartner für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter.
„ Es gibt viele Möglichkeiten, sich beim Roten Kreuz ehrenamtlich zu engagieren“ Jörg Husemann betreut gemeinsam mit zwei Kollegen die Servicestelle Ehrenamt des DRK und ist überzeugt davon, dass jeder Bürger eine ehrenamtliche Aufgabe findet, die zu seinen Interessen und Fähigkeiten passt. Die positiven Erfahrungsberichte der vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK machen es deutlich: Ehrenamt bedeutet nicht „Zeit opfern“ sondern „Zeit schenken“.
Ob Sanitätsdienst, Ausbilder in der Ersten Hilfe, Seniorenarbeit oder technischer Helfer die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten beim DRK ist lang. Die Servicestelle Ehrenamt ist ab sofort die Anlaufstelle für Menschen, die sich unverbindlich über eine ehrenamtliche Arbeit informieren möchten. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern soll so der Zugang zum Ehrenamt erleichtert werden.

Gleichermaßen will die Servicestelle Ehrenamt auch den bereits aktiven Helfern bei Fragen und Problemen zur Seite stehen, etwa zu den Themen Weiterbildung und Versicherungsschutz. Neben Jörg Husemann (Gemeinschaften) kümmern sich Anja Langellotti (Personal) und Erik Brücher (Jugend) um alle Belange rund um das Ehrenamt.
Die Servicestelle Ehrenamt ist telefonisch unter (05 21) 52 99 80 und per EMail unter aktiv@kv-bielefeld.drk.de.de erreichbar. Selbstverständlich stehen die Mitarbeiter auch gern für ein persönliches Gespräch im Kreisverband, August-Bebel-Str. 8, zur Verfügung.
   
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Foto:/ DRK
Das Team der „Servicestelle Ehrenamt“: Jörg Husemann, Anja Langellotti und Erik Brücher (von links)



 
Bielefeld, 01. Juli 2005
23 Rettungshelfer ausgebildet
In den letzten Monaten haben sich 23 junge Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler erfolgreich zum Rettungshelfer ausgebildet. Der 160 stündige Lehrgang unterteilte sich je zur Hälfte in Theorie und Praxis und endete mit einer Prüfung an der Rettungsdienstschule des Studieninstituts Westfalen- Lippe und der Verleihung des Zeugnisses zum staatlich anerkannten Rettungshelfer. Während des Unterrichtes wurden Themen wie Herz und Kreislauf, Schlaganfall, Schock, Geburtshilfe und gynäkologische Notfälle aber auch Rechtskunde vermittelt. In einem zweiwöchigen Rettungswachenpraktikum erhielten die ehrenamtlichen Rotkreuzler dann Einblicke in das Tagesgeschehen des Rettungsdienstes und konnten das Erlernte im Umgang mit Patienten vertiefen.
Die 23 neuen DRK Rettungshelfer/ innen sind:
Christiane Maßmann, Jan Lorenz, Saskia Schwarz, Thorsten Leppek, Joachim Schmidt, Janina Maaß, Susanne Rohn, Dirk Ludewig, Linda Richter, Anna-Lena Kranz, Andre Fischer, Rene Seiml-Buchinger, Marco Koch, Olaf Moritz, Sabine Kieslich, Martin Veith, Maciej Evertowski, Michael Meyer, Rene Strutzberg, Dennis Fehring, Marion Schrader, Oliver Kobusch, Tanja Schulz

Die Ausbilder waren:
Dr. Michael Korth, Uwe Langenberg, Frauke Peerenboom, Frank Bracht

   
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Foto:
DRK Jens Kornblum
Rettungshelfer, Ausbilder und die Kreisrotkreuzleitung beim Abschluß




 
Bielefeld, 24. Juni 2005
Film über die Arbeit des DRK
     
         
 
Bielefeld, 11. April 2005
PIA in der Lindenstrasse- oder gelungener Abschluss des Medienprojektes
Mutter Beimer, Else Kling und Carsten Flöter aus der Lindenstrasse bekamen die 43 Teilnehmer der Abschlussfahrt des Medienprojektes des PIA-Projektes leider nicht persönlich zu sehen. Wohl aber die Studios auf dem WDR Gelände in Köln-Bocklemünd. Dort hin waren sie gemeinsam am frühen Samstag vormittag gestartet, um den WDR und anschließend die Kölner Innenstadt und den Dom zu besichtigen. Die Fahrt war der gelungene Abschluss des Medienprojektes „Jung & Alt entdecken Medienwelten“. Bei diesem Projekt lernten Kinder verschiedene Medienformen, wie Presse, TV, Internet und Radio kennen, um dann eigene Produktionen zu erstellen. Die Ergebnisse wurden im Mai in den Räumen des PIA-Treffs ausgestellt und vorgeführt. Im Anschluss wurde gemeinsam mit Kindern, Eltern und Senioren eine weitere Radiosendung produziert.
Zu hören ist diese am 12.6.2004 um 18:04 Uhr beim Bürgerfunk von Radio Bielefeld. Das das Experiment, „Jung &Alt“ gemeinsam in Aktivitäten zu binden, gelungen ist zeigte sich nicht nur daran, dass alle Teilnehmer am Abend müde, aber lächelnd ihren Heimweg antraten. Denn einige der älteren Teilnehmer zeigten weiteres Interesse an der Arbeit im und mit dem PIA-Treff. Bleibt zu hoffen, dass die Kontakte und Ideen die durch das von der AKTION MENSCH geförderte Projekt entstandenen , auch weiterhin die Arbeit mit „Jung & Alt“ im PIA-Treff bereichern werden.    
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Foto:
Die Gruppe vor dem Eingang des WDR-Geländes in Köln Bocklemünd


 
Bielefeld, 11. April 2005
DRK und Bahnhofschule kooperieren in der offenen Ganztagsgrundschule
Eine erfreuliche Nachricht für die Eltern der jetzigen und künftigen Schüler der Bahnhofschule in Senne. Nach den Sommerferien wird dort die offene Ganztagsgrundschule (OGS) angeboten. Mit der Unterzeichnung des Trägervertrages vereinbarten das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Bahnhofschule die Zusammenarbeit auf diesem für beide Seiten neuen Aufgabenfeld. „Mit dem DRK haben wir unseren Traumpartner gefunden. Die gemeinsamen Gespräche waren von großer Offenheit und Flexibilität geprägt“, so fasste Schulleiterin Ursula Kaminsiki-Heier die bisherigen Vorbereitungen zusammen. 50 Kinder in zwei Gruppen werden von morgens 8 Uhr bis nachmittags 16:30 Uhr in der Schule betreut. Die Hälfte der Plätze sind bereits jetzt belegt. Nach dem Unterricht erhalten die Ganztagsgrundschüler ein täglich frisch zubereitetes Mittagessen, dem eine feste Ruhe- und Hausaufgabenphase folgt. Danach beginnen die Angebote, eine Mischung aus Freizeit-, Lern– und Förderaktivitäten. Von Lese- und Computerprojekten über Sport– und Kreativangebote bis hin zu Erster- Hilfe und dem vermitteln sozialer Kompetenzen reicht die Palette. „Wir sind über-zeugt, dass die OGS erfolgreich anläuft“, so Ralf Großegödinghaus.
DRK Kreisgeschäftsführer, „das Angebot ergänzt unsere bisherigen Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit, deren Erfahrungen wir hier sehr gut einbringen können“. Das bisherige Angebot der „verlässlichen Grundschule – von Acht bis Eins“ bleibt auch weiter bestehen. Die hier tätigen Mitarbeiterinnen Sabine Mafigu-Lamottke, Marita Conze, Angelika Schwabedissen und Stefanie Zech werden vom DRK auch in der OGS eingesetzt. „Ein weiterer Vorteil für alle, der für Verlässlichkeit und Kontinuität sorgt“, bestätigt Jugendrotkreuz- Referent Erik Brücher.    
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Foto:/ DRK
Vertragsabschluß:
Ralf Großegödinghaus, Sabine Mafigu-Lamottke, Ursula Kaminski-Heier und Erik Brücher (v.l.)

 
Bielefeld, 06. April 2005
Rettungseinsatz statt Fischessen
DRK-Einsatzkräfte waren Karfreitag schnell an der Unfallstelle
Daniel Plaß hatte sich auf einen ruhigen Abend mit seinen Freunden und Kollegen eingestellt. In der Unterkunft des DRK-Ortsvereins Bielefeld-Mitte lief die Feldküche auf Hochtouren, der ehrenamtliche Rettungsassistent hatte zum Fischessen eingeladen. Doch binnen weniger Augenblicke verwandelte sich das gemütliche, private Treffen in einen ernsten Einsatz. Nur etwa 50 Meter von der Unterkunft entfernt ereignete sich der tragische Unfall auf der Herforder Straße, der einer jungen Frau das Leben kostete und neun Menschen schwer verletzte.

Rotkreuzarzt Daniel Lüdeling machte sich zu Fuß auf den Weg zur Unfallstelle, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Er versorgte die am schwersten verletzte Patientin und begleitete ihren Transport ins Krankenhaus – leider überlebte sie den dramatischen Unfall nicht.
   
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Foto:/ DRK
Einsatzkräfte der DRK-Einsatzgruppe 42 bei einer Übung im Behandlungsplatz. Ein solcher Behandlungsplatz wird direkt an der Einsatzstelle aufgebaut und dient der zeitgerechten Erstversorgung von Patienten bei Unfällen mit vielen Verletzten
DRK-Rettungsassistent Plaß erreichte die Einsatzstelle wenig später mit einem Krankentransportwagen und übernahm die Versorgung einer weiteren verletzten Person, die bis zu diesem Zeitpunkt von Feuerwehrkräften betreut wurde. Innerhalb weniger Minuten waren so insgesamt acht Einsatzkräfte der Rotkreuzgemeinschaft Bielefeld-Mitte mit drei Fahrzeugen an der Unfallstelle eingetroffen, alle hatten zuvor in der nahe gelegenen Unterkunft gemeinsam gefeiert und gegessen. Daniel Plaß ist Krankenpfleger auf einer Intensivstation und seit über elf Jahren ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz tätig. Es begann mit einem Praktikum im Rettungsdienst, es folgten die Ausbildungen zum Krankenpfleger und Rettungsassistenten. Heute ist Plaß Gruppenführer der DRK-Einsatzgruppe 42. Diese ist als Teil der Rotkreuzgemeinschaft Bielefeld-Mitte für besondere Gefahrensituationen ausgebildet und ausgestattet und gehört zur so genannten Schnelleinsatzgruppe (SEG). Was eine Schnelleinsatzgruppe genau ist und für welche Einsätze sie gedacht ist, wird im Folgenden erklärt.
Das klobige Ausdruck „Großschadensereignis mit Massenanfall von Verletzten, Erkrankten und Betroffen“, kurz ManV, dürfte wohl nur Menschen ein Begriff sein, die im Rettungsdienst arbeiten oder damit zu tun haben. Gemeint sind schlicht schwere Unfälle, bei denen eine große Zahl an Menschen verletzt wird. In solchen Fällen ist ein sofortiger, gleichzeitiger Transport aller Patienten in die Krankenhäuser kaum möglich und oft auch nicht sinnvoll. Die Kapazität eines Krankenhauses könnte so schnell gesprengt werden und dazu führen, dass nicht alle Patienten entsprechend versorgt würden.
Für einen solchen „Massenanfall von Verletzten“ steht in Bielefeld die SEG zur Verfügung, die von den Hilfsorganisationen ASB, DRK und JUH unterhalten wird. Insgesamt 11 Einsatzgruppen, davon allein 6 vom Roten Kreuz, garantieren im Ernstfall eine zeitgerechte Erstversorgung vor Ort, etwa durch den Aufbau und Betrieb eines mobilen Behandlungsplatzes - dort können sogar schwerstverletzte Patienten notfallmedizinisch versorgt werden.
   
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Foto:/ DRK
Einsatzkräfte der DRK-Einsatzgruppe 42 bei einer Übung im Behandlungsplatz. Ein solcher Behandlungsplatz wird direkt an der Einsatzstelle aufgebaut und dient der zeitgerechten Erstversorgung von Patienten bei Unfällen mit vielen Verletzten
Die SEG Bielefeld unterstützt also die Rettungsdienste bei großen Schadensfällen mit vielen Verletzten.
Näheres zur Schnelleinsatzgruppe und allgemeine Informationen zu den Rettungsdiensten finden Sie unter
http://www.asb-drk-juh-bielefeld.de
 
Bielefeld, 14.02.2005
Neue Leitungskräfte im Roten Kreuz Heepen
Die Rotkreuzgemeinschaft Heepen hat in den vergangenen Wochen einige Änderungen in der Führung und Leitung zu verzeichnen. Daher wurden im Rahmen einer Feierstunde einigen Helfer/innen die Ernennungsurkunden für Ihre Fachbereiche überreicht.

Kreisrotkreuzleiter Bernd Weithöner ernannte Thorsten Leppek zum Rotkreuzleiter und Jan Lorenz zum stellv. Rotkreuzleiter der Gemeinschaft Heepen. Als Gemeinschaftsführer und EG-Leiter erhielt Michael Faude seine Ernennungsurkunden.
In weiteren Fachbereichen wurden Saskia Schwarz, Heike Schillmischkies, Christian Heiwinkel, Christian Goryniak, Lars Meier und Frank Brakhane zu Fachbereichsleitern ernannt.

  Die neue Leitung der
RK-Gemeinschaft Heepen:
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Foto: DRK von links:
Bernd Weithöner, Jan Lorenz, Thorsten Leppek, Michael Faude und Ortsvereinsvorsitzender Dieter Zilken
Kreisrotkreuzleiter Bernd Weithöner dankte jedem einzelnen der neuen Leitungs- und Führungsriege für die Bereitschaft, in Zeiten, die momentan viel von einem abverlangen, eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die persönlichen Einsatz und ein gewisses Maß an Zeit verlangt, zu übernehmen.
Die Zusammenarbeit in einer Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn sich Menschen bereit finden, Verantwortung zu übernehmen und durch persönliches Engagement ein Vorbild für andere zu sein. Bernd Weithöner wünscht der gesamten Führungs- und Leitungsriege viel Glück und Erfolg für die anstehenden Aufgaben.

Gerne begrüßen die Gemeinschaften des Deutschen Roten Kreuzes auch interessierte Mitmenschen, die sich in den Dienst der guten Sache stellten wollen. Völlig unverbindlich besteht die Möglichkeit, in die Arbeit des DRK hereinzuschauen und eine Aufgabe zu finden, die den eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht.

Bernd Weithöner
Kreisrotkreuzleiter

 
Spendenbereitschaft für Flutopfer hält an
... und DRK-Sammelbüchsen werden zur Mangelware
Die Bereitschaft der Bielefelder, für die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien zu spenden, hält an. Und an Ideen, wann und wie gesammelt werden kann, mangelt es nicht. Einzelhändler, Betriebe und Schulen fragten beim Bielefelder Roten Kreuz nach Sammelbüchsen für die Spenden von Kunden und Mitarbeitern.
So spendete die Diskothek Prime ihre Eintrittsgelder von 1.870 €, Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Heepen gaben ihr Taschengeld in Höhe von 302,23 € und in Kooperation mit dem DRK Ortsverein Heepen stellte der OBI-Markt Eckendorfer Straße eine der großen Spendendosen des Roten Kreuzes auf.

Am Samstag, den 08. Januar war das Deutsche Rote Kreuz bundesweit beim „Tag für Südasien“ im Einsatz.

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Foto: Westfalen Blatt
„Ein Tag für Südasien – in Bielefeld“

In über 700 Städten und Gemeinden gingen Rotkreuzler auf die Straße um Spenden für die Flutopfer zu sammeln. In Bielefeld schwärmten Jugendrotkreuzler und Aktive der Rotkreuzgemeinschaft Dornberg aus um diese Aktion zu unterstützen. In der Bielefelder Innenstadt informierten sie über den Einsatz der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und baten die Bevölkerung um eine Spende. 4.173,10 € konnten am Ende des Tages gezählt werden.
Ebenso groß wie die Hilfsbereitschaft für Südasien war die sportliche Begeisterung beim Spendenlauf am 9. Januar. Rund 500 Läufer waren dem Aufruf des TSVE Bielefeld, des Active Sportshops und des DRK Kreisverband Bielefeld gefolgt und hatten sich am Sonntagvormittag vor der UNI versammelt. Ab 11:00 Uhr starteten die verschiedenen Gruppen wie Kinder, Walker, Läufer und Wanderer vom Parkplatz der Universität aus zu den unterschiedlichen, bis zu 15 Kilometer langen Strecken durch den Teutoburger Wald. Statt eines Startgelds baten Rotkreuzhelfer aus den Ortsvereinen Jöllenbeck, Heepen und Bielefeld- Mitte um Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe.
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Foto: DRK „Rotkreuzler und Läufer an der UNI“
Die Rotkreuzler aus Brackwede stellten kostenlos heißen Tee zum Aufwärmen bereit. .Die Sportler waren von der Menschlichkeit und dem Gemeinschaftsgefühl, die über der Veranstaltung lagen, begeistert und zeigten sich spendabel. Schein um Schein wanderte in die Spendendosen des DRK und auch die jüngsten Teilnehmer des Spendenlaufs warfen gerne ihre Münzen in die Sammelbüchsen. Am Ende der Veranstaltung waren 4.035,61 € zusammengekommen
Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an alle Spender und an die Jugendrotkreuzler und Rotkreuzler/innen die sich für die Flutopfer eingesetzt haben.