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Aktuelles 2007

Alarm- und Einsatzübung ?heißer Sound? für die Einsatzgruppe 43 DRK Ortsverein Brackwede-Senneraum e. V.

Bielefeld, den 29. Dezember 2007

Bei einem Rockkonzert der international bekannten Rockgruppe Hot Sound in der ausverkauften Stadthalle Bielefeld geht es hoch her. Kreischende Teenager kollabieren im Gedränge um die besten Plätze vor der Bühne. Es kommt zu zahlreichen Verletzungen. Der Sanitätsdienst vor Ort ist der Situation nicht mehr gewachsen und fordert bei der Einsatzzentrale Verstärkung an.

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Vorweihnachtliche Überraschung für den PIA-Treff

Bielefeld, den 31.12.2007

 

Über eine vorweihnachtliche Überraschung konnten sich jetzt die Kinder des PIA-Treffs des DRK in Heideblümchen freuen.

 

Im Herbst letzten Jahres war eine Carrerabahn in den Räumen der Volksbank in Sennestadt aufgebaut. Diese wurde im Rahmen einer Aktion der R+V Versicherungen, zum Thema KFZ-Versicherungen, genutzt. Im Anschluss sollte die Carrerabahn jedoch nicht im Keller verstauben, sondern einem sozialen Zweck zu Gute kommen.

 

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Gemeinschaftsversammlung der DRK-Gruppe ?Mitsubishi Hightech-Paper? (MHP)

Bielefeld, den 31.12.2007

 

Am Freitag, 14. Dezember 2007 fanden sich fast alle Mitglieder der ?Gruppe MHP? des DRK Bielefeld zu ihrer alljährlichen Gemeinschaftsversammlung im Angelheim auf dem Betriebsgelände der Mitsubishi Hightech-Paper, ehemals ?Feldmühle Bielefeld? ein. Die Gemeinschaftsleitung berichtete über die geleistete Arbeit im Jahr 2007. In einem weiteren Tagesordnungspunkt standen Ehrungen für langjährige Mitarbeit im Deutschen Roten Kreuz auf dem Plan.

 

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DRK KV Kreisversammlung am 30.11.2007

Bielefeld, den 5.12.2007

 

Zur 37. Mitgliederversammlung des DRK Kreisverband Bielefeld e.V. trafen sich Delegierte von sechs DRK Ortsvereinen und drei angeschlossenen DRK Gesellschaften in Heepen. Neben den Beschlüssen über die Feststellung der Jahresrechnung 2006, der Entlastung des Vorstandes und zum Wirtschaftsplan 2008, trug Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus den Jahresbericht

2006 vor. Dieter Zilken, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Heepen, wurde mit

der höchsten vom DRK zu vergebenden Ehrung, dem DRK Ehrenzeichen,

gewürdigt.

 

zum Bericht über die DRK KV Mitgliederversammlung

Jahresbericht 2006 des DRK Kreisverbandes Bielefeld

Bielefeld, den 16.11.2007

 

Der Bericht des DRK KV Bielefeld für das Jahr 2006 ist erschienen und als PDF-Datei verfügbar.

Radfahrschulung beim DRK Bildungswerk

Bielefeld, den 31. Oktober 2007

 

Heute lernt jedes Kind bis spätestens zum 10. Lebensjahr das Fahrrad fahren. Die meisten Kinder machen in der 4. Klasse der Grundschule ihren Fahrradführerschein. Doch was tun, wenn man diese Möglichkeit in der Kindheit nicht hatte?

 

Auf Initiative einiger türkischer Frauen hat das DRK Bildungswerk zusammen mit der Caritas, der Polizei und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC eine Radfahrschulung für Frauen veranstaltet.

 

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Stephan Nau zum Vizepräsident gewählt

Bielefeld, den 31. Oktober 2007

 

Der Vorsitzende des DRK Kreisverband Bielefeld e.V., Stephan Nau, wurde am 27. Oktober 2007 zum neuen Vizepräsidenten des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V. gewählt.

Die rund 140 Delegierten der DRK Landesversammlung, die in diesem Jahr in der Stadthalle Lübbecke durchgeführt wurde, gaben ein einstimmiges Votum für den 47-jährigen Bielefelder ab.

 

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Richtfest der DRK Stadthäuser Bielefeld

Bielefeld, den 24.September 2007

 

Am 24.9.2007 um 15 Uhr ist es soweit?

Nach nur 4 monatiger Bauzeit kann das Deutsche Rote Kreuz mit Handwerkern, Nachbarn und Freunden das Richtfest der DRK Stadthäuser Bielefeld feiern.

In dem neuen Wohngebiet gegenüber dem ehemaligen Schlachthofviertel entstehen 22 neue Wohneinheiten, die in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt liegen. Die DRK Stadthäuser Bielefeld wurden vor allem aufgrund ihres zukunftsweisenden Charakters vom Land NRW und von der ARD Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne" gefördert.  

 

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Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Michael Korth

Bielefeld, den 17. September 2007

 

Für seine ausserordentlichen ehrenamtlichen Verdienste ist heute Dr. Michael Korth mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus-gezeichnet worden. Im Auftrag des Bundespräsidenten, Horst Köhler, überreichte der Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, Eberhard David, die Urkunde an Dr. Korth und heftete den Orden ans Revers. Er dankte Dr. Korth für seinen unermüdlichen und engagierten Einsatz auch im Namen der Bürger der Stadt Bielefeld.

 

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DRK Kindergarten Heeper-Strolche eröffnet

Bielefeld, den 05.September

 

Im DRK Zentrum am Rüggesiek 21 wurde jetzt der DRK Kindergarten ?Heeper Strolche? eröffnet.

Die ersten Kinder der beiden Gruppen haben in den letzten Tagen die hell und freundlich gestalteten Räume erobert, die zum Spielen und Basteln, zum Bauen und Toben und zu allem, was Kindern Spaß macht, einladen.

 

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Rotes Kreuz ruft zu Spenden für Gewaltopfer auf

Bielefeld, den 03.September 2007

 

Im Nordirak an der Grenze zum kurdisch verwalteten Gebiet werden seit Mo-naten Anschlagserien gegen yezidische Zivilisten verübt. Täglich werden dort Menschen getötet; teilweise brutal enthauptet oder gesteinigt.

 

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DRK Präsident Dr. Seiters besucht den DRK Kreis-verband Bielefeld

Über die Aufgabenfelder Migration und Integration und über die DRK Kita Weltweit hat sich der DRK Präsident und ehemalige Kanzleramtschef und Bundesinnenminister Dr. Rudolf Seiters am 10 Juli 2007 in Bielefeld infor-miert.


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Wohngebiet am ?alten Schlachthof? erweitert sich

An der Frachtstraße wurde heute durch Oliver Wittke, Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW und durch Stephan Nau, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Bielefeld e.V., der Grundstein für die ?DRK Stadthäuser Bielefeld? gelegt.
In direkter Nachbarschaft zum Wohnprojekt Denkwerk lässt das Deutsche Rote Kreuz dort 22 barrierefreie Wohneinheiten für ein selbstbestimmtes, betreutes und generationsübergreifendes Wohnen errichten.
Gefördert wird das Vorhaben durch Mittel des Landes NRW und der ARD Fernsehlotterie ?Ein Platz an der Sonne?.

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Ein starkes Projekt für Mütter und Kinder

Sie verbinden in hervorragender Weise zwei wichtige Anliegen." Nämlich Kinder aus Zuwandererfamilien fördern und den Müttern neue Perspektiven aufzeigen, lobte Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich vom NRW-Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration. Zusammen mit der frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Maria Westerhorstmann, informierte sich die Staatssekretärin im Bielefelder Familienzentrum Kita Weltweit über das REGE-Projekt "Starke Mütter - starke Kinder". Und war begeistert.

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Leuchtturmprojekte des DRK in Bielefeld

Die vom DRK KV Bielefeld initiierten Integragtionsprojekte PARUS (Präventionsangebote für Aussiedler/innen zum Thema Suchtgefährdung in der Region OWL) und MEDIATAS (Mediatoren-Tandem-System als Brücke zwischen integrierten Migranten und Neuzuwanderern) sind als Leuchtturmprojekte des DRK ausgezeichnet. Nährere Informationen zu diesen Projekten finden Sie hier:
DRK Referenzprojekte
PARUS | MEDIATAS

Neuer Kletterspaß in der Kita Nestwerk

Die Kinder der DRK Kita Nestwerk in Heepen freuen sich über ein neues Kletterge-rüst in der Außenspielanlage.
Das vielfältige Angebot der integrativen Einrichtung vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Bielefeld e.V.,. wurde durch das Klettergerüst optimiert. Derzeit besuchen 81 Kinder von unter einem Jahr bis 12 Jahre die Kindertagesstätte

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Dr. Michael Korth erhält das Ehrenzeichen

Mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes, dem DRK Ehrenzeichen, wurde heute der Kreisrotkreuzarzt des DRK Kreisverbandes Bielefeld, Dr. Michael Korth, ausgezeichnet.

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Preseberichte zur Fertigstellung des Denkwerks

4 barrierefreie / rollstuhlgerechte Wohnungen im Denkwerk

Foto DRK

Mit der Fertigstellung von 4 barriefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen wird das Wohnprojekt Denkwerk in kürze vollendet. Die Wohnungen liegen im Erdgeschoss und sind daher besonders für gehbehinderte Personen oder für Rollstuhlfahrer geeignet. Sie sind durch große Fensterfronten lichtdurchflutet und angenehm hell. Es handelt sich ausschließlich um schwellenfreie Zwei-Zimmer-Wohnungen mit je einer eigenen kleinen Terrasse. Die Wohnungen verfügen über ein Wohn- Esszimmer mit integrierter Küchenzeile, einen Schlafraum und ein Badezimmer mit ebenerdigen Dusche. Hinzu kommt ein eigener Gemeinschaftsraum, der durch ein großes Oberlicht besonders hell ist und für jede Wohnung ein PKW- Stellplatz.

 

 

 

DRK-Sanitäterausbildung gefragt wie nie zuvor

Foto DRK

Auch in diesem Jahr haben sich beim Deutschen Roten Kreuz wieder 20 engagierte Menschen in ihrer Freizeit zu Sanitätern ausbilden lassen.

? Der Ruf unserer Ausbildung scheint so gut zu sein, dass wir die Anfragen von ?Externen? Teilnehmern gar nicht mehr bewältigen können?, so Kreisrotkreuzleiterin Tanja Schulz. ?Diesmal hatten wir neben unseren eigenen Aktiven, 7 Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr Schüco dabei, sowie zwei Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr in Großdornberg. Die Anfrage der JUH, die bereits seit Jahren ihre Leute bei uns mit ausbilden lässt, konnten wir schon gar nicht mehr berücksichtigen, weil wir zu dem Zeitpunkt bereits mit einer Warteliste arbeiten mussten?.

Die 60 Stunden umfassende Ausbildung wurde von den Aktiven seit Januar an den Wochenenden absolviert und endete mit einer umfangreichen praktischen Prüfung.

Nun fiebern die Aktiven den nächsten großen Ereignissen entgegen, um die erlernten Kenntnisse direkt zum Einsatz zu bringen. Das sind in der nächsten Zeit der DRK Kreiswettbewerb am 22.04.2007 in Sennestadt, wo die Feuerwehrleute von Schüco ebenfalls eine Gruppe stellen werden, der Hermannslauf und der Leinewebermarkt. Verantwortlich für die medizinische Seite der Ausbildung und Prüfung lag in den bewährten Händen des Kreisverbandsarztes Dr. Michael Korth. Der organisatorische Rahmen war nur zu bewältigen durch die Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Ausbilder und weiterer Aktiver. Insbesondere sorgte die Rotkreuzgemeinschaft im DRK Ortsverein Brackwede-Senneraum e.V. mit ihren Helfern für eine phantastische Verpflegung während des gesamten Kurses.

Ausbildungsinhalte waren u.a. das sofortige und sichere Erkennen aller Anlässe für eine Hilfeleistung; die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen bei Störung der Atmung und des Kreislaufs einschließlich Reanimation,

die Einweisung in den automatischen externen Defibrillator; die Versorgung bedrohlicher Blutungen; Schädel-Hirn- und Polytrauma; Infektionskrankheiten; Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Notarzt; Schock; Erkennen und Maßnahmen bei akuten Erkrankungen; Hilfeleistungen bei Erkrankungen und Verletzungen im Brust- und Bauchraum; Rettungs- und Transporttechniken und Rechts- und Versicherungsfragen. Durch diese umfassende Ausbildung haben die Teilnehmer nun auch die Möglichkeit sich zum Rettungshelfer weiterbilden zu lassen. Von der Betriebsfeuerwehr Schüco waren dabei: Klaus-Peter Bruchmann, Necmi Everest, Jaroslaw Gehrmann, Sebastian Grzywocz, Reinhard Paeslack, Martin Schoess und Frank Wende. Von der freiwilligen Feuerwehr Großdornberg: Annette Bohrer und Ralf-Thilo Bohrer (Geschwister) und vom DRK haben teilgenommen: Andreas Christen, Gerold-Heinz Eckel, Jan Förster, Christoph Martin Graumann, Monique Jeschar, Stephan Lennertz, Wolf Mitscherling, Marcel Schütte, Christina Uhlig, Erwin Wolthaus und Patrizia vom Kothen. Als Ausbilder waren tätig: Frank Bracht (stv. Kreisrotkreuzleiter und Lehrrettungsassistent), Harald Dommasch, Petra Dommasch, Heinz-Günter Eifler (Kreisrotkreuzleiter), Michael Faude, Axel Kehr, Sabrina Kieslich (außerdem verantwortlich für die realistische Unfalldarstellung bei der Prüfung), Oliver Kobusch, Dr. Michael Korth (Kreisverbandsarzt), Julia Lindenberg (stv. Kreisrotkreuzleiterin) und Tanja Schulz (Kreisrotkreuzleiterin), Ausbildungshelfer war Patrick Vogt. Frauen und Männer, die sich über die freiwillige Mitarbeit im DRK informieren möchten und mindestens 16 Jahre alt sind, können sich unter Tel: 0521 / 529980 an die Servicestelle Ehrenamt des Roten Kreuzes wenden.

AED - Zertifizierung 2007

Foto: DRK

Die ersten 16 ehrenamtlichen Helfer im Kreisverband Bielefeld sind in einer 8 stündigen Fortbildungsveranstaltung auf die neuen Reanimationsrichtlinien eingewiesen worden.
Alle Teilnehmer haben nach einem theoretischen und praktischen Unterricht eine schriftliche und praktische Erfolgskontrolle erfolgreich absolviert.
Alle weiteren Einsatzkräfte werden in weiteren gleichartigen Veranstaltungen im nächsten sechs Monaten eingewiesen.
Alle Veranstaltungen werden von einem Lehrrettungsassistenten und dem Kreisrotkreuzarzt betreut.

Baustelle wird zur attraktiven Wohnanlage

Die Baustelle an der Dr. Victoria-Steinbiß-Str. ist für viele Menschen in Bielefeld und Umgebung ein neues zu Hause geworden. Nachdem die Bauabnahmen abgeschlossen sind, und die letzten Mängel beseitigt werden- kann es beginnen: Das Leben im Denkwerk!

Ziel der DRK Bielefeld Soziale Dienste gGmbH ist es, den Menschen, die sich ganz bewusst für das betreute Wohnprojekt am alten Schlachthofviertel entschieden haben, ein komfortables und möglichst sorgenfreies Leben zu ermöglichen.

Dieser Aufgabe widmen sich in besonderem Maße die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRK Bielefeld Soziale Dienste gGmbH, die die Mieter tatkräftig bei ihren Interessen unterstützen. Durch einen ganztägig besetzten Stützpunkt vor Ort, wird die Versorgungssicherheit, vor allem für ältere hilfebedürftige und behinderte Menschen, sichergestellt. Des weiteren besteht die Möglichkeit weitere Dienstleistungen des DRK Bielefeld Soziale Dienste gGmbH, wie z.B. häusliche Krankenpflege, Hilfestellungen im Haushalt, Betreuung von Pflegebedürftigen und Nachtbereitschaften in Anspruch zu nehmen. Um das Sicherheitsbedürfnis insbesondere älterer Menschen zu stärken, können die Wohnungen zusätzlich mit Hausnotrufsystemen ausgestattet werden. ?Unsere Lebensqualität hat sich zu unserer vorherigen Wohnung deutlich gesteigert.? Nicht das Familie Gogoll, die seit 27 Jahren an der Stapenhorststraße wohnten sich nicht wohl gefühlt hätte, ?aber durch unsere Gehbehinderung und die vielen Treppen bis zu unserer alten Wohnung, waren wir immer auf Hilfe angewiesen - heute haben wir einen Fahrstuhl im Haus, der unsere Mobilität gewährleistet. Früher waren wir fast ausschließlich auf uns allein gestellt, heute fühlen wir uns durch die Angebote des DRK sehr gut versorgt.? Familie Gogoll nutzt seit ihrem Einzug u.a. die Leistungen der Hauswirtschaftlichen Versorgung und die verschiedenen Fahrtenangebote des Transportdienstes. ?Ideal wäre es, wenn in den vorhandenen Gewerberäumlichkeiten ein Arzt praktizieren würde.? Auch Erhard Nagel freut sich ebenfalls endlich näher bei seiner Familie zu wohnen. Durch die Barrierefreiheit der gesamten Wohnanlage ist es nicht nur ihm möglich mit seinem Elektromobil sich problemlos und vor allem unabhängig zu bewegen.

Weitere Hauptgedanken dieses betreuten Wohnprojektes waren und sind nach wie vor die Förderung des Generationenübergreifenden Wohnens verbunden mit dem Aufbau nachbarschaftlicher sozialer Netzwerke.

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein Gemeinsam Wohnen in Bielefeld e.V. ist es möglich auch Menschen mit geistiger oder Lernbehinderung die Möglichkeit zu geben, sich ein weitestgehend selbständiges Leben auf zu bauen.

Durch einen festen Ansprechpartner vor Ort können Belange aller Mieter zeitnah geklärt und im Sinne der Mieter gelöst werden. Die sich vor Ort befindlichen Gemeinschaftsräume sind mit Küchen und dem notwenigen Inventar ausgestattet, um auch dort vor Ort bestehende Kontakte zu pflegen oder neue Kontakte zu knüpfen. So sollen die vorhandenen Gemeinschaftsräume zukünftig regelmäßig mit Leben gefüllt werden. Dabei ist das DRK natürlich besonders auf die Unterstützung und Kreativität der Mieter angewiesen. So treffen in diesem Wohnprojekt verschiedene Kulturen und Altersstufen aufeinander, die es gilt mit einander in Verbindung zu bringen - damit jeder von dem anderen etwas lernen oder aus einem schon sehr langen Leben erfahren kann. Jeder Mieter kann sich einbringen und aktiv die Hausgemeinschaft mitgestalten - die Mitarbeiter vor Ort wirken unterstützend mit.

Um den Mietern vor Ort noch mehr Serviceleistungen zu bieten sind verschiedene Kooperationen mit unterschiedlichen Firmen angedacht- so besteht z.B. die Möglichkeit mit einem mobilen Friseur oder Bäcker zusammen zu arbeiten. Die so geschaffenen Netzwerke dienen nicht nur den Mietern, sondern kurbeln gleichzeitig die regionale Wirtschaftsstruktur an.

Die vorhandenen und zukünftig entstehenden Strukturen bieten gerade älteren und beeinträchtigten Menschen ein gewisses Maß an Sicherheit, ohne jedoch das eigene selbständige Leben in der gewohnten Umgebung aufzugeben.

 

Haben Sie Interesse an unserer Gewerbefläche, dann wenden Sie sich bitte an Nadine Eckstein Tel. 0521/32 98 98 71.

Sollten Sie Interesse haben, speziell Ihre Dienstleistungen vor Ort anzubieten, so wenden Sie sich bitte an Nadine Eckstein Tel. 0521/32 98 98 71.

Haben Sie Interesse ehrenamtlich tätig zu werden? Dann melden Sie an Nadine Eckstein Tel. 0521/32 98 98 71, wir beraten Sie gerne ausführlich weiter!

Adresse:

DRK Bielefeld Soziale Dienste gGmbH

Zu Hd. Nadine Eckstein

August- Bebel- Str. 8

33602 Bielefeld

Foto DRK:: Frau Gemkow im Gespräch mit den Bewohnern der Wohnanlage im Denkwerk

Angelika Gemkow informiert sich über die Behindertenarbeit des DRK

In Begleitung von Andreas Burkert aus dem Landes Sozialministerium und Ulrich Kolp informierte sich Angelika Gemkow, Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in NRW, über die Behindertenarbeit des DRK in Bielefeld.

Nach ausführlichen Informationen über den Fahrdienst für Behinderte konnten sich die Gäste des DRK die neuen Techniken der Hub- und Schwenklifte bei den Be-hindertenspezialtransportfahrzeugen ansehen und vertraut machen.

Foto DRK:

Die unterschiedlichen Rollstühle der gut 1000 fahrberechtigten RollstuhlfahrerInnen stellen das DRK immer wieder vor neue Herausforderungen, wie Michael Beimdiek Geschäftsführer des DRK Bielefeld Soziale Dienste erläutert. Michael Beimdiek lobt insbesondere die gute und unbürokratische Zusammenarbeit mit der Stadt Bielefeld im Interesse der RollstuhlfahrerInnen. Um den individuellen Bedürfnissen der Fahrgäste besser gerecht zu werden wird ein regelmäßiger Austausch mit dem Vorsitzenden des Beirates für Behindertenfragen Wolfgang Baum gepflegt, der aus Sicht der NutzerInnen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme erläutert und besonderes Interesse an der Sicherheit der RollstuhlfahrerInnen hat. Die Besucher aus Düsseldorf zeigten sich angetan von der konstruktiven Arbeit des DRK in Bielefeld und nahmen die Erläuterungen gerne mit, um dies mit den Versorgung in anderen Kreisen des Landes NRW zu vergleichen. Die Leistungsbilanz des DRK kann sich aber auch sehen lassen, so werden mit vier von der Stadt Bielefeld geförderten Fahrzeugen ca. 18000 Fahrten pro Jahr durchgeführt und das Rund um die Uhr. Zu erreichen sind die Fahrdienstleiter unter der der Telefonnummer 32989898.

Im Anschluss besuchte Angelika Gemkow die Integrationsarbeit des DRK im Denkwerk, wo sich im Bielefelder Schlachthofviertel mit Hilfe der Landesförderung generations- und nationalitätsübergreifendes Wohnen seit Januar dieses Jahres etabliert. Dazu gehört auch die Integration von körper- und geistig Behinderten, die eingestreut in das Wohnprojekt des DRK leben. Durch Unterstützung der ehren-amtlichen Arbeit des DRK wird das Schlachthofviertel zu einer attraktiven Wohnan-lage, die in den nächsten Monaten um eine heilpädagogische Kindertagesstätte der AWO und weitere DRK Stadthäuser abgerundet wird. Angelika Gemkow hatte vor Ort die Möglichkeit sich in Gesprächen mit den jungen und älteren Bewohne-rInnen über das Gemeinschaftsleben zu informieren und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Trägern, zum Beispiel Gemeinsam Wohnen. Darüber hinaus wurde die Wohnanlage und Wohnungen in Augenschein genommen. Das DRK wünscht sich zur besseren Versorgung für die noch freien Praxisräume einen Arzt, so dass auch die Gesundheitliche Versorgung im Stadtteil sichergestellt ist. Informationen über die Arbeit im Stadtgebiet können bei Nadine Eckstein unter der Telefonnummer 32989871 bezogen werden.

Michael Beimdiek

Foto DRK:
keine Angst vor großen Blechen

"Praktikum" in der Konditorei Wölke

"In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche (K)Leckerei!" sangen die angehenden Schulkinder der DRK Kita Heideblümchen und brachten damit ihren Dank Herrn und Frau Windau und dem gesamten Team der Konditorei Wölke in Sennestadt zum Ausdruck. Denn diese boten ihnen die Gelegenheit, einmal wie die richtigen Konditorinnen und Konditoren ihre selbst ausgestochenen Kekse zu verzieren: mit bunten Streuseln und Mandelsplittern aus großen Schüsseln. Und auch mit Schokoladenkuvertüre und allerlei Zuckerwerk wurde nicht gespart als jedes Kind sich einen Stutenkerl verschönern durfte. "Einmal hinter die Kulissen zu schauen und die übergroßen Backöfen und Rührgeräte zu sehen ist ein Erlebnis. Dass die Konditorei Wölke mit ihrem gesamten Personal den Kindern diese Möglichkeit geboten hat ist eine tolle Sache" sagen begeistert Barbara Steinbach und Ursula Reinsch, die die Vorschulgruppe betreuen. Für die fünfjährige Olivia ist klar: "Wenn ich groß bin, will ich in einer Bäckerei Torten verkaufen!"

 

Ursula Reinsch

Erzieherin in der DRK Kita Heideblümchen

Foto DRK:

Familienzentrum in der DRK Kita Weltweit

Vietnam, Thailand, Sri Lanka, Kuba, Serbien, Nigeria, Philippinen, Kroatien, Elfenbeinküste, Zaire, Ghana, Marokko, Polen, Russland, Ägypten, Iran, Irak, Syrien, Brasilien, Georgien, Griechenland, Türkei, Deutschland? Moslems, Christen und orthodoxe Christen, Alewiten, Yeziden, Buddhisten, Hindus ? die Aufzählung der Nationen und Religionen "unserer" Familien läst eine Reise um die Erde assoziieren. Was liegt näher als von dieser Vielfalt und diesem Reichtum zu profitieren und die daraus resultierenden Möglichkeiten der Partizipation zu nutzen und heraus zu stellen.

Am 13.01.97 wurde die DRK Kita - für 100 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 10 Jahren- eingeweiht, damals noch unter dem Namen " DRK Kita in der Waldemarstraße".

Seit 10 Jahren begegnen sich Menschen aus mehr als 20 verschiedenen Nationen in unserem Haus.

Unter Einbeziehung von Eltern, Kindern und Nachbarn wurde ein passender Name für unser Haus gesucht. Mitarbeiterinnen und Kinder befragten Familien und Anwohner unseres Viertels. Die Vorschläge reichten von " Rasselbande über Kita Kunterbunt bis zum Vorschlag eines Nachbarn, der meinte: mit so vielen Nationen unter einem Dach käme nur "Weltweit" in Frage!" DRK Kita Weltweit - unser neuer Name sollte auch ein konzeptioneller Hinweis für Eltern, Kinder und das Viertel sein.

Seit dem Bestehen der Kita, verstehen wir uns als Haus für die Begegnung dieser sprachlichen kulturellen, nationalen und religiösen Vielfalt. All das was unser Alltag ist, müssen viele Schüler mühsam in Sachkunde, Erdkunde, Religion und Politik lernen.

Daher haben wir nicht lange gezögert und uns an der Ausschreibung des Landeswettbewerbes NRW zum Pilotprojekt Familienzentren beworben.

Seit Sommer 2006 befindet sich die Kindertagesstätte in der Pilotphase zum Familienzentrum. Als Kindertagesstätte sind wir eine Institution, die akzeptiert und bekannt ist. Die Hemmschwelle uns zu besuchen ist niedrig. Dazu trägt natürlich auch unsere Lage inmitten eines Grünzuges, umgeben von fünfstöckigen Wohnhäusern bei. Wir sind sichtbar und stets öffentlich! Nachbarn sind uns willkommen und werden aufgefordert an unserem Leben teilzuhaben.

Seit 1999 findet aufgrund des hohen Anteils an Familien mit Migrationshintergrund (95%) eine intensive Sprachförderung für Vorschulkinder statt.

Im Rahmen der Arbeit als Familienzentrum ist es uns gelungen einen Deutschkurs für Frauen zu initiieren. Dieser Kurs wird eingerichtet in Kooperation mit dem Bildungswerk des DRK, der REGE und dem BAMF und findet in den Räumen der DRK Kita Weltweit statt. Mütter und Nachbarinnen lernen parallel zu ihren Kindern ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Dabei geht es uns nicht nur um den Erwerb der deutschen Sprache, sondern auch um die Stärkung des Selbstwertgefühls und die Möglichkeit sich am allgemeinen gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

Durch Gespräche mit den Müttern und Frauen sind weitere Ideen und Projekte entstanden, die in naher Zukunft umgesetzt werden. Besonders zu erwähnen sind hier ein französischer Spielkreis für Eltern und Kinder, Selbstbehauptung für Frauen oder auch PC Kurse für Erwachsene.

Petra Schlegel

Leiterin der Kindertagesstätte "Weltweit"

Bilder DRK:
Kinder kochen und essen gemeinsam mit ihren Eltern in den Räumen des DRK Familienzentrums Kita Weltweit

Gemeinsames Kochen im DRK Familienzentrum Kita Weltweit

Mein Kind isst ja doch Gemüse!!!

Nicht nur erstaunt, sondern auch erfreut nahmen manche Mütter diese Tatsache wahr. In einem Eltern-Kind-Kochkurs hatten Familien mit Migrationshintergrund die Gelegenheit gemeinsam unter Anleitung einer Köchin zu brutzeln. Anfänglich gab es Skepsis, ob denn dieses etwas seltsam klingende Gericht ( ?Entensugo?) auch schmecken würde oder ob Kinder es wirklich schaffen würden Gnocchi selbst herzustellen. Aber spätestens beim anschließenden gemeinsamen Verspeisen der zubereiteten Gerichte waren sie ALLE überzeugt. Es kommt ja doch nur manchmal auf die Art der Zubereitung an. Damit ist nicht nur die Art des Kochens gemeint, sondern mit wem und in welchem Umfang in der Familie gekocht wird.

Der Kochkurs lief im Rahmen eines BAMF-Projektes, das in der Verantwortlichkeit der DRK Integrationsagentur Teresa Özcelik lag. In den Monaten November und Dezember 2006 konnten Eltern der Hortkinder des DRK Familienzentrums Kita Weltweit ihre Kochkünste verbessern. Dabei sollte das gemeinsame Herstellen von Gerichten mit frischen Zutaten im Vordergrund stehen.

Es wurde vor allem darauf geachtet, dass die Teilnehmer die Vorzüge der Frischküche kennen lernen und dabei erfahren, dass es sich manchmal lohnt doch etwas mehr zu schnippeln und ein klein bisschen mehr Zeit zu investieren. Die vielen ?mmmmhs? der Eltern und Kinder waren für alle Teilnehmer überzeugender als jeder gut gemeinte Rat. Für Kinder war es vor allem interessant, da sie Gemüse und Gerichte der Heimatländer ihrer Eltern kennen lernen konnte. Für die Eltern war es als Anregung gedacht, sich noch mal an die Kochgewohnheiten ihrer eigenen Eltern zu erinnern und vielleicht einiges davon wieder einzuführen. Da der Alltag in Familien oft hektisch und unter Zeitdruck verläuft, sollten Eltern die Gelegenheit nutzten, sich Zeit zu nehmen für ihre Kinder, um zu erfahren, dass Kinder doch mehr mögen als nur Pommes und Pizza, wenn sie mit in das Geschehen eingebunden werden.

Für die Teilnehmer war es eine schöne Erfahrung an der Aktion des Familienzentrum außerhalb der regulären Öffnungszeiten teilzunehmen. Aufgrund der großen Nachfrage, wird überlegt, den Eltern-Kind-Kochkurs regelmäßig anzubieten.

Teresa Özcelik

50 neue Kindergartenplätze in Heepen

DRK bietet 50 neue Kindergartenplätze in Heepen an Zum 01. August richtet das Deutsche Rote Kreuz im Rotkreuz-Zentrum Heepen, Rüggesiek 21, zwei neue Kindergartengruppen für 50 Kinder ein. 5 neu eingestellte Erzieher/innen werden die Kinder betreuen und diese auf`s Leben vorbereiten. Interessierte Eltern werden gebeten, sich an den DRK Kreisverband Bielefeld, August- Bebel- Str. 8, Tel.: 0521- 529980 zu wenden. Dort erhalten sie weitere Informationen und die Anmeldeformulare. Nach einer über zweijährigen Planungsphase hat der DRK Ortsverein Heepen Ende Januar mit dem Um- und Ausbau seines Rotkreuz-Zentrums begonnen. Im Erdgeschoss werden Räume für einen Kleidershop, einen Jugendtreff sowie für eine senioren- und behindertengerechte Küche errichtet. Zudem wird mit einem Lift das Obergeschoß erschlossen. Dort wird der zweigruppige Kindergarten und ein Multifunktionsraum für Senioren und Familien gebaut. In den neuen Räumlichkeiten werden die bestehenden Rotkreuz-Angebote auf die Familien- und Seniorenarbeit, die Kinder- und Jugendarbeit und auf die Integrationsarbeit ausgeweitet. Gedacht ist an die Einrichtung eines Senioren / Jugend - Internet - Café, dem Ausbau von Angeboten für Behinderte, junge Familien, Kinder und Jugendlichen und die Vernetzung von Hilfen für Senioren im Rahmen nachbarschaftlichen Engagements. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen rund 900.000 ?. Realisiert werden konnte das Projekt durch Eigenmittel und durch Förderungen der ARD-Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne" und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW Ralf Großegödinghaus Kreisgeschäftsführer

Muttersprachliche GesundheitsmediatorInnen für das Bielefelder Gesundheitswesen

Das Projekt ?Mit und für Migranten? (MiMi) geht in Bielefeld in die dritte Runde. Bielefeld nimmt seit 2004 an dem Projekt des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen teil. Bisher wurden rund 40 MigrantInnen zur Gesundheitsmediatorinnen und Gesundheitsmediatoren geschult. Hierbei werden allgemeine Informationen über das deutsche Gesundheitswesen und über verschiedene gesundheitliche Themen, teilweise spezifisch auf die Herkunftsländer der Teilnehmer bezogen, vermittelt. Wichtig dabei ist, dass die Schulungen auch in der Muttersprache der TeilnehmerInnen erfolgen. Dieses bringt einen erheblichen Vorteil, neben dem Wissen um die eigene Herkunftskultur, wird den GesundheitsmediatorInnen ermöglicht, besser an der gesundheitlichen Versorgung vor Ort teilzunehmen, bevor gesundheitlich schwerwiegendere Befunde zum Handeln zwingen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit des DRK und des Ethno-Medizinischen Zentrums Hannover durchgeführt und soll zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit führen. Die GesundheitsmediatorInnen wurden in der Vergangenheit zu 12 verschiedenen Themen qualifiziert, z.B. ?Alter und Pflege? oder ?Erste-Hilfe am Kind?, und in verschiedenen Einrichtungen und Zusammenhängen eingesetzt. Sie können von allen Einrichtungen des Gesundheitswesens nachgefragt werden (weitere Informationen bei der Ausländerbeauftragten der Stadt Bielefeld, Frau Grewe Tel. 51-3403). Angelika Riedrich

DRK führte Gemeindedolmetscherschulung durch 19 Migranten haben die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen

Bild DRK: Teilnehmer der Dolmetscherschulung nach erfolgreichem Abschluss

Am 19.02.2007 erhielten 17 Migrantinnen und 3 Migranten ihr Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an einer von der Migrationserstberatung des DRK Kreisverband Bielefeld e.V. ausgerichteten Gemeindedolmetscherschulung. In 30 Stunden wurden gut integrierten Migrantinnen und Migranten Grundlagen des Dolmetschens vermittelt und diese auf ihre Rolle als Dolmetscher vorbereitet.

Geleitet wurde die Schulung von Ramazan Salman vom Ethnomedizinischen Zentrum Hannover.

? Für Migrantinnen und Migranten mit guten deutschen Sprachkenntnissen ist die Unterstützung ihrer Landsleute durch Übersetzung und Begleitung zum Arzt, ins Krankenhaus oder zu Behörden eine selbstverständliche Pflicht?, meint Angelika Riedrich, DRK Migrationserstberaterin. ?Wir erleben immer wieder dass diese mit hohen Erwartungen von beiden Seiten (Institution und Migrant) konfrontiert sind und sich in ihrer Rolle überfordert fühlen. Diese Anforderungen zu reflektieren und die grundsätzlichen Kriterien eines erfolgreichen Gemeindedolmetschereinsatzes zu vermitteln, war die Aufgabe die-ser Fortbildung.?

Ramazan Salman zeigte u.a. in einem Videofilm, wie in Holland Gemeindedolmetscher über eine landesweite Vermittlungsstelle eingesetzt werden, sowohl direkt vor Ort, aber auch per Telefon. Das Interkulturelle Büro der Stadt Bielefeld hat mit seinem Dolmetscherpool einen ersten wichtigen Schritt gemacht. ?In Behörden und auch beim Arzt werden oft wichtige Entscheidungen getroffen und dabei ist die korrekte Verständigung eine wichtige Voraussetzung?, sagt Annegret Grewe, Leiterin vom Interkulturellen Büro der Stadt Bielefeld. In dem gemeinsamen Projekt MiMi ? Gesundheitsprävention für Migranten vom Ethomedizinischen Zentrum Hannover mit der Stadt Bielefeld, dem DRK Kreisverband Bielefeld und der Psychologischen Frauenberatung wurden interessierte gut integrierte Migrantinnen und Migranten in Gesundheitsthemen fortgebildet und führten muttersprachliche Informationsveranstaltungen für ihre Landsleute durch. An der Gemeinde-dolmetscherschulung nahmen die Mediatorinnen des MiMi-Projektes und Dometscher des Interkulturellen Büros teil, brachten ihre Erfahrungen ein und setzten sich unter der erfahrenen Anleitung von Ramazan Salman mit dem Thema Dolmetschen auseinander. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben erfolgreich die Abschlussprüfung gemeistert und werden sich gestärkt dieser Aufgaben widmen. ?Was in den Benelux und skandinavischen Ländern schon lange selbstverständlich ist und in Deutschland bei Polizei und Justiz, soll auch im medizinischen und sozialen Bereich zur Routine werden: der Einsatz von Gemeindedolmetschern. Das ist unser langfristiges Ziel, für das wir um Unterstützung werben? meint Angelika Riedrich abschließend.

Angelika Riedrich

Bielefeld, den 06.02.2007

78 Rotkreuzler erhalten Auszeichnung

Foto NW: Ausgezeichnete Helfer

Das "Sommermärchen" ist noch nicht zu Ende...

Während der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 waren 78 Rotkreuzler/innen aus Bielefeld im Einsatz. In den Spielorten Köln und Dortmund oder beim Public Viewing in Bielefeld wurden zahlreiche Einsatzstunden geleistet um die sanitäts- und rettungsdienstliche Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Neben den geplanten Einsätzen, in Köln und Dortmund, wo so genannte Transportkomponenten und ganze Behandlungsplätze vor Ort in Bereitstellung waren, kam es in Bielefeld bei den letzten Spielen kurzfristig zu Public Viewing - Veranstaltungen mit über 10.000 Besuchern auf dem Jahnplatz. Alleine bei diesen Veranstaltungen waren über 170 Hilfeleistungen erforderlich.

Schon im Vorjahr zur WM hatten sich viele der ehrenamtlichen Helfer in ihrer Freizeit weiter qualifizieren lassen und rettungsdienstliche Aus- und Fortbildungen besucht. Für dieses Engagement werden sie nun mit dem ?Einsatzabzeichen Fußball-Weltmeisterschaft 2006?, gestiftet von den DRK Landesverbänden Westfalen- Lippe e.V. und Nordrhein e.V., ausgezeichnet. Die Ehrung wird durch die Kreisrotkreuzleitung Dr. Michael Korth (Kreisverbandsarzt), Tanja Schulz (Kreisrotkreuzleiterin), Heinz-Günter Eifler (Kreisrotkreuzleiter), Julia Lindenberg (stv. Kreisrotkreuzleiterin) und Frank Bracht (stv. Kreisrotkreuzleiter) vorgenommen.

"Eigentlich hätten wir jeden Rotkreuzler in Bielefeld mit dem Einsatzabzeichen auszeichnen können, denn die Aktiven, die daheim geblieben sind, haben das reguläre Tagesgeschäft aufrecht erhalten und waren alle darauf eingestellt, im Falle des Falles zusätzlich in den Einsatz zu gehen. Wir haben uns entschieden, nur diejenigen zu ehren, die tatsächlich zum Einsatz gekommen sind, damit das Ehrenabzeichen, etwas Besonderes bleibt. Unser Dank gilt selbstverständlich allen Helfern, die bereit sind und waren, ihre Zeit und Kraft zur Verfügung zu stellen." so Dr. Korth für die Kreisrotkreuzleitung.

Insgesamt sind im Bereich des Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V. über 6000 Abzeichen ausgegeben worden, was die Dimension der Veranstaltungen deutlich macht. Frauen und Männer, die sich über die freiwillige Mitarbeit im DRK informieren möchten und mindesten 16 Jahre alt sind, können sich unter Tel: 0521 / 529980,

E-Mail: aktiv@kv-bielefeld.drk.de, an die Servicestelle Ehrenamt des Roten Kreuzes wenden.