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Regionale Beratung

Margarete Rühl

Beratungszeiten :  

Dienstag:
14:00 - 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Tel:  0521. 529 98 34

ruehl[at]drk-bielefeld[dot]de

 

Regionale Beratung für Flüchtlinge

Menschen, die aufgrund von Kriegen, Naturkatastrophen oder anderen Gründen ihre Heimat verlassen mussten, suchen hier in Rahmen des Asylverfahrens Schutz und Sicherheit.

Nachdem die Flüchtlinge ihren Asylantrag gestellt haben und angehört wurden, werden sie auf die einzelnen Städte – auch nach Bielefeld - verteilt. Die regionale Flüchtlingsberatung stellt ein Angebot für diese Flüchtlinge dar, Hilfe und Beistand im Asylverfahren zu bekommen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an alle Flüchtlinge hier in Bielefeld willkommen zu heißen und sie bei dem schwierigen Neustart in einer für sie fremden Kultur zu unterstützen.

Regionale Beratung für Flüchtlinge

Die Flüchtlinge, die vom Bundesamt für Migration (BAMF) nach Bielefeld geschickt werden, leben zunächst im Wohnheim. Über ihren Asylantrag ist meistens noch nicht entschieden. Die ungewisse Situation über ihre Zukunft ist für viele sehr schwer. Zu Beginn können sie nicht arbeiten, später - bis zu Aufenthaltserlaubnis - nur mit einer Arbeitserlaubnis der Ausländerbehörde. Die ersten 100 Stunden Sprachkurs sind ein Anfang, aber doch zu wenig. Wir versuchen den Flüchtlingen in dieser sehr schwierigen Zeit zu helfen, sie in rechtlichen Fragen zu beraten und Perspektiven zu zeigen.

Wir beantworten u.a. folgende Fragen: Wie erhalte ich eine Aufenthaltserlaubnis? Was geschieht in dem Interview beim BAMF? Muss ich Angst vor Abschiebung haben? Kann ich etwas dagegen tun? Wann erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Wie kann ich arbeiten? Wie kann ich mein Recht erhalten?

Wird der Asylantrag abgelehnt, kann es passieren, dass die Flüchtlinge dennoch nicht abgeschoben werden können, weil z. B. noch Krieg im Heimatland ist. Dann erhalten die Flüchtlinge keinen Aufenthaltstitel sondern nur eine Duldung. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es aber möglich, dass auch Menschen mit einer Duldung, eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, wenn sie langfristig ihren Lebensunterhalt durch Erwerbstätigkeit sicherstellen.

Unsere Aufgabe ist es, den Ratsuchenden Perspektiven aufzuzeigen, rechtliche Spielräume auszuloten, aber auch immer wieder die Grenzen des Machbaren klar zu stellen. Dabei kooperieren wir eng mit Rechtsanwälten, Ärzten, anderen Beratungseinrichtungen und den Fachdiensten wie dem Kommunalen Sozialdienst für Flüchtlinge. Für Menschen mit Duldung und noch unsicherem Aufenthaltsstatus bieten wir im Rahmen des Projekts alpha OWL – Arbeit für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge Hilfe bei der Arbeitsmarktintegration.

Grundsätzlich gilt: unsere Beratung ist ergebnisoffen, das heißt: Wir drängen niemandem etwas auf. Die Entscheidung muss immer von den Ratsuchenden getroffen werden. Aber: Wir können sie dabei unterstützen. Und: Wir stehen auf der Seite unserer Klienten - und nicht auf Seite der Behörden.