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Regionale Beratung

Tim Engelmeyer

Beratungszeiten :  

Montag:
10:00 - 12:30 Uhr

Mittwoch:
10:00 Uhr bis 12:30 Uhr
und 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Donnerstag
10:00 - 12:30 Uhr

Tel:  0521. 529 98 34

engelmeyer[at]drk-bielefeld[dot]de

 

Regionale Beratung für Flüchtlinge

Menschen, die aufgrund von Kriegen, Naturkatastrophen oder anderen Gründen ihre Heimat verlassen mussten, suchen hier in Rahmen des Asylverfahrens Schutz und Sicherheit. Die Erstaufnahmeeinrichtung in Bielefeld ist für viele Flüchtlinge die erste Station. Daher bieten wir in der Erstaufnahmeeinrichtung die Asylverfahrensberatung an. Nachdem die Flüchtlinge ihren Asylantrag gestellt haben und angehört wurden, werden sie auf die einzelnen Städte – auch nach Bielefeld - verteilt. Die regionale Flüchtlingsberatung stellt ein Angebot für diese Flüchtlinge dar.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an alle Flüchtlinge hier in Bielefeld willkommen zu heißen und sie bei dem schwierigen Neustart in einer für sie fremden Kultur zu unterstützen.

Regionale Beratung für Flüchtlinge

Die Flüchtlinge, die Bielefeld zugewiesen wurden, leben zunächst im Übergangswohnheim. Über ihren Asylantrag ist in der Regel noch nicht entschieden. Die ungewisse Situation über ihre Zukunft ist für viele sehr schwer zu ertragen. Hinzu kommt, dass sie zunächst gar nicht, später nur nachrangig am Arbeitsleben teilnehmen dürfen. Sprachkurse sind für sie in der Regel nicht vorgesehen. Wir versuchen den Flüchtlingen in dieser für viele sehr schwierigen Zeit zu helfen, sie in rechtlichen Fragen zu beraten und Perspektiven aufzuzeigen.

Wir beantworten u.a. folgende Fragen: Wie kann ich endlich eine Aufenthaltserlaubnis erhalten? Muss ich Angst vor der drohenden Abschiebung haben? Wann erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Wie kann ich meinen Lebensunterhalt sichern? Was kann ich tun, wenn ich mit einer Behördenentscheidung nicht einverstanden bin? Welche Alternativen gibt es zu einer drohenden Abschiebung?

Wird der Asylantrag abgelehnt, kann es passieren, dass die Flüchtlinge dennoch nicht abgeschoben werden können, weil z. B. noch Krieg im Heimatland ist. Dann erhalten die Flüchtlinge keinen Aufenthaltstitel sondern nur eine Duldung. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es aber möglich, dass auch Menschen mit einer Duldung, eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, wenn sie langfristig ihren Lebensunterhalt durch Erwerbstätigkeit sicherstellen.

Unsere Aufgabe ist es, den Ratsuchenden Perspektiven aufzuzeigen, rechtliche Spielräume auszuloten, aber auch immer wieder die Grenzen des Machbaren klar zu stellen. Dabei kooperieren wir eng mit Rechtsanwälten, Ärzten, anderen Beratungseinrichtungen und den Fachdiensten wie dem Kommunalen Sozialdienst für Flüchtlinge. Für Menschen mit Duldung und noch unsicherem Aufenthaltsstatus bieten wir im Rahmen des Projekts alpha OWL – Arbeit für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge Hilfe bei der Arbeitsmarktintegration.

Grundsätzlich gilt: unsere Beratung ist ergebnisoffen, das heißt: Wir drängen niemandem etwas auf. Die Entscheidung muss immer von den Ratsuchenden getroffen werden. Aber: Wir können sie dabei unterstützen. Und: Wir stehen auf der Seite unserer Klienten - und nicht auf Seite der Behörden.