Haus der kleinen Forscher
Kinder machen im Alltag täglich Erfahrungen, die ihre Neugier wecken. Sie haben Spaß am Ausprobieren, Entdecken und Beobachten interessanter Phänomene. Wir unterstützen sie dabei, Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Experimente sind daher ein fester Bestandteil im Kita-Alltag. Seit vielen Jahren forschen die Kinder dieser Einrichtung regelmäßig zu den Themenbereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. 2009 haben sich die Bielefelder DRK-Kitas der Initiative „Haus der kleinen Forscher“ angeschlossen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.
Unsere Mitarbeiterinnen besuchen regelmäßig Workshops, in denen sie sich in der kindgerechten Vermittlung von Naturphänomenen weiterbilden. Von dort nehmen sie viele Ideen mit in die Kita, die bei den Kindern die Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Phänomene wecken. Dabei stehen Motivation und Lernfreude im Mittelpunkt.
Weitere Informationen: www.Haus-der-kleinen-Forscher.de
Early English
„How are you“? – „I am very well, thank you”! Diese Begrüßung ist bei uns nichts Ungewöhnliches. Ab Sommer 2013 ist das Projekt Early English ein regelmäßiges Angebot für Kinder im letzten Kindergartenjahr. Unsere geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermitteln den Mädchen und Jungen dabei professionell und mit großem Engagement den Spaß an der englischen Sprache. Nach kurzer Zeit gehören englische Zahlen, Wörter und Lieder zu unserem Kita-Alltag.
Die Kinder treffen sich acht Monate lang in effektiven Kleingruppen einmal in der Woche. Dabei erobern die Mädchen und Jungen mit Begeisterung intuitiv und ganz nebenbei den neuen Sprachraum. Lieder, einfache Übungen, Spiele sowie Mal- und Bastelarbeiten sind die wichtigsten Bausteine der Mini-Lessons. Diese enthalten jeweils ein Lernziel und bauen systematisch aufeinander auf. Erzählt wird dabei die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das Rainbow Land viele Abenteuer erleben.
Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Zu dem Konzept gehören ein Malbuch, ein Activity Book und eine CD.
Weitere Informationen: www.annie-alex.com
Hören, Lauschen, Lernen
Ein Jahr vor der Einschulung führen wir mit den Kindern in unserer Kita - das Einverständnis ihrer Eltern vorausgesetzt – das Diagnostikverfahren „Bielefelder Screening“ durch. Stellen wir dabei einen sprachlichen Förderbedarf fest, werden die Mädchen und Jungen im Rahmen des Trainingsprogramms „Hören, lauschen, lernen“ in Kleingruppen zwanzig Wochen lang 10 bis 15 Minuten täglich gefördert.
In der Schule sollen Kinder möglichst schnell begreifen, dass Laute von bestimmten Zeichen, den Buchstaben, repräsentiert werden. Das Trainingsprogramm bietet vielfältige Übungen, durch die Vorschulkinder in spielerischer Weise „phonologische Bewusstheit“ lernen, also die lautliche Struktur der gesprochenen Sprache zu erkennen. Das Programm beinhaltet beispielweise Lauschspiele zum Üben des genauen Hinhörens und Reimübungen.
Dadurch wird den Kindern der nachfolgende Schriftspracherwerb in der Schule wesentlich erleichtert. Ziel des Trainingsprogramms ist es, einer möglichen Lese-Rechtschreibstörung vorbeugen.
Zahlenland
Zwei Jahre vor der Einschulung begeben sich unsere vierjährigen Kinder auf eine Reise in die Welt der Zahlen. Über zehn Wochen lernen die Mädchen und Jungen einmal wöchentlich auf spielerische Weise die Zahlen von 1 bis 10 kennen. Dabei experimentieren sie mit Formen, Mengen und den Ziffern mit dem Ziel, „Mathematik“ mit allen Sinnen zu erleben und zu be-greifen. Der Spaß am Umgang mit den Zahlen steht im Vordergrund des Projektes „Zahlenland“. Die Kinder erwerben dabei mathematische Grundkenntnisse, die ihnen den späteren Einstieg in die Mathematik erleichtern.
Im geheimnisvollen Zahlenland leben ganz besondere Einwohner, nämlich die Zahlen selbst. Jede Woche erleben die Kinder dort gemeinsam mit der „Zahl des Tages“ ein Abenteuer. Sie können mit speziellen Konstruktionsmaterialien einen Zahlenweg begehen, Zahlenhäuser und Zahlentürme errichten und lernen neue Lieder und Bewegungsspiele kennen.
Faustlos
Sich angemessen und kompetent verhalten zu können, ist der Schlüssel für ein gutes Zusammenleben. Soziale Kompetenz muss jedoch erlernt werden und gelingt besonders gut, wenn Kinder möglichst frühzeitig die Gelegenheit bekommen, diese zu trainieren.
Ab Januar jeden Jahres führen wir auf Gruppenebene das Projekt „Faustlos“ für drei- bis sechsjährige Kinder durch. „Faustlos“ will Kinder befähigen, die eigenen Gefühle und die der anderen zu erkennen. Die Mädchen und Jungen erarbeiten spielerisch, wie sie selbst ihre Gefühle zum Ausdruck bringen können, die Gefühle anderer vorherzusehen und sich gegenseitig Rücksicht entgegenzubringen. Ebenso lernen sie, dass manche Dinge absichtlich und manche unabsichtlich geschehen und dass es wichtig ist, sich zu entschuldigen.
Ziel des Trainings ist es, den Kindern einen kompetenten Umgang mit großen Gefühlen wie Wut und Ärger zu vermitteln. Die Kinder lernen dabei, sich in das jeweilige Gegenüber hineinzuversetzen sowie dessen Reaktion und Gefühle zu verstehen. „Faustlos“ will impulsives und aggressives Verhalten von Kindern vermindern. Dabei geht es nicht darum, Konflikte grundsätzlich zu vermeiden, sondern die Kinder in die Lage zu versetzen, alternative Handlungsstrategien zu erleben und einzuüben.
Die Eltern werden über die wichtigsten Inhalte zu „Faustlos“ schriftlich informiert. Dies ermöglicht ihnen, auf die Gefühle ihres Kindes einzugehen und über diese zu sprechen.
Unser Kita-Konzept
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